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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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179
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1496, Sept. 25. 1497, Dez. 30.

199. Schreiben, meist Anliegen und Empfehlungen enthaltend, an den Grafen Heinrich zu

Fürstenberg als Hofmarschall König Maximilians.

a. 1496, Sept. 25. (Mailand). Frantz Schenck vom Schenckenstain schreibt dem Grafen Hainrieh zuFurstenberg, königlicher Majestät Hofmarschalk. es sei kein Geld da und er wisse auch keines zu besorgen.Es werd mir gelich der mas gen, als mir zürn nesten gangen ist," Ueberdieß sei Botschaft gekommen, dassnoch bei 600 Knechte gekommen, für die er auch kein Geld und keinen Bescheid habe.Nun waisst euergnaden woll, das gros vnwillen brecht, wa man ain ledigt vnd den ander nit." Der Graf möge also bei könig-licher Majestät daran sein, dass ihm Geld verschafft werde, damit er (der Schreiber) nicht wieder hereinreitenmüße.

b. 1496, Okt. 9. (suntag vor st. Gallen tag), Augspurg, schreibt van Halder, Silberkamerer (?), an denGrafen Hainrich: Herr Ernst wird euch mein Anliegen sagen; nimmt mich Wunder auf den Abschied, sokönigliche Majestät mit mir gethan;deß geliehen Loys de Wadre vnd ander hoptleit, der ob 26 pfert darzeren vnd vff mich warten." Was uns die königliche Majestät geschafft hat, ist verzehrt und noch mehr dazu.Der Graf möge also mit königlicher Majestät seinetwegen reden, was er thun soll, und es ihn wissen lassen.Bittet um Geld zu Zehrung.

c 1496, Okt. 12. (zinstag vor st. Gallen tag) schreibt Hainrich Graf zu Lupfen, Landgraf zu Stulingen,

an den Grafen, seinen Vetter:das die königliche fürpytt, so mir die königliche Majestät von mins sünswegen an vnsern hl. vatter, den bapst, der chorherrenpfrund halben zu Costentz vff din anbringen geben hat,mit des erweiten byschouen vnd des stifts Costentz bottsehaft zu spät hin in kommen vnd ist die pfründ vorainen andern signiert vnd verlihen worden; sust hette die bitt wol erschossen. Nu fynd ich an rät, so . . .königliche Majestät hin in gen Rom kommen werd, durch siner königlichen Majestät furdrung vnd fürpittvon ... dem bapst. primarias preces oder ain nominaeion vff ettlich stifften zii nemen, nemlich Costentz, Ougs-purg, Strasburg, Mentz vnd Trier, ob darzwüschen in den bystumen ichtzit ledig würd, das min sün vor an-dern daselbs angienge." Bittet, ihm das beim Papst oder bei königlicher Majestät auszubringen. Die Kostenwerde er bezahlen;vnd nit destmynder, ob min brüder mit minen gnaden herrn hertzog Jörgen ') oueh hinin kommen wurd, als ich mich versieh, so wil ich im sollichs mit sampt dir zu handeln vnd vßzubringen ouchbeuelhen."

1) Herzog Georg von Baiern-Landshut, Hofmeister der Gemahlin König Maximilians.

d. 1496, Okt. 13. (dunstag nach Dyonisy), Lindow; Johans Bischof zu Worms, über seinen Handel mitdenen von Worms und die Bamberger Botschaft. (Durch übergegossene Flüssigkeit und Mäusefraß beschädigt).

e. 1496, Okt. 16. (an st. Gale tag), Tordai; Frantz Schenck:mich wills nit vill helfen, was ich mitden Walchen handeln, den sy thon, was sy wend, vnd genn in vill weg mit der sach vm, das mir nischs ge-feilt".Auch komen ale tag leyt von broffyoschoner vnd ander, darauff ich kein gelt noch bescheyd hab;-----

es komt der königlichen Majestät vill red vnd geschray dar auß des broffoschen halb ... hab mit her Hansen vonKinßeck gerett, ist sein mainig, man soll in nisch dar ein reden... Lieber her, es riten deglich Frantzoschenhin vnd her im land vnd gen Eom in botschaff; ways ich nit, wie ichs mit ime (sie) halten soll, den dieWalchen hand mir in kurtz zu Mayland ain genommen. Auch versieh ich mich, lüte werden zu euer gnadenkomen, vylicht klagen ab mir, den ich hab im (sie) vill ein gerett, bit ich, euer gnaden well mich nit melden,

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