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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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nidern gerichten, rechten, sturen, zinsen, diensten, buwen, zollen, vellen vnd gelessen,sonder gemainlich mit aller vnd ieder zügehorung, nützit vssgenommen, wie das vnservordem inngehapt vnd herbracht hond; mer alle vnd iede wilbenn vnd perge in dergrafschafft Furstenberg wyt vnd brait, so die obgemelten vnser vatter vnd vetternseligen inngehapt, was dero besonderlichen graf Wolfgangen in sün wilbann, zirckelvnd krais, hienach bestimpt, nit gemelt vnd gelegen sint, sollen all graf Hainrichenvnd sinen erben zu gehören. Mer all aigenlüt, die vff disen tag dato diss briefs libaigen vnd vsserbalb gesessen sint zu Vilingen im Brigental vnd an allen andern ortenvnd enden, sollen graf Hainrichs sin, was aber hinfur vss vnsern dörfern verziehenwurde vsserhalb, mag vnser ieder dem sinen nachvolgen, doch sollen wir die vnsernvnder ain ander hin vnd herwider ziehen lassen; was ouch vnder aim ist oder kumpt,das sol sin syn, darinn vssgenomen die von Furstenberg, noch in die gefryten fryzü-gigen stet oder lender sol nieman ziehen noch verrücken wann mit vnserm wissenvnd willen. Mer sollen alle der grafschafft Fnrstennberg lehen mit sampt denen vonHohenclingen herrurende vnd in Kintzigentaller herschafft, ald wo die sint, vnser ge-main sin vnd vnser beider brüder erben, doch sol die graf Hainrich als der elter vonwegen sin selbs vnd graf Wolfgangs in gemainschafft verlyhen in vnser baider nam-men. Es sol ouch graf Hainrich vnd sin erben ain rechte offung in allen graf Wolf-gangs vnd graf Wolfgang vnd sin erben in allen graf Hainrichs stetten vnd schlössenhaben zu irer notturft in irn selbs aignen geschefften, doch dem andern vnd densinen in alweg vnschäcllich. Mer sol graf Hainrich mit sin vorstknechten gantze ge-maine grafschafft versehen, also: wöllicher hochgewild vieng vnerlopt vnser, es werenhirsch, wild reher, beren, swin vnd derglich, do mag vnser ieder in sim wilbann vndzirckel, vnder dem das beschee, die selben tätter straffen, wie er will, sy syen, wessy wollen, vnd sol der selb sächer dem vorstknecht, der das anbringt, ain guldingeben; derglich wöllicher vnerlopt hasen, füchs oder dechs hatzte, hünr vogel oderderglich niderleite oder anders tat, das den vorst berürte, der sol das bessern, vnderiedem die sinen, hinder dem die sesshafftig sint, nach sin gnaden vnd soll der selbdem vorstmaister ain halben guldin bezaln; doch wann graf Wolf vnd sin erben wol-len, mögen sy irn angetailten vorst vnd zirckel mit irn knechten dermass für sichselb versehen, was aber ander dann die vnsern sollicher vorstsachen verschulden, wesdann da der vorst ist, das sol vnser iedem pliben vnd zu gehören. Vnd sol grafHainrich vnd sin erben bezaln, vssrichten all verbrieft schulden, zins vnd gulten, soab vorgemelter grafschafft verschriben sint allenthalb, körn oder gelt, wie das stat,vnd graf Wolfgang vnd sin erben ir nachgemelt tail gantz zins fry haben, wannallain, was ab Teckingen gat, mer die fünfzig guldin zins, so dem Winman gon

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