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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1490.

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ausgestellter Lehenbrief des Grafen Wolfgang zu Fürstenberg über ein zur Herrschaft Eomberg gehöriges Gut,(s. unten), dass Mathis hier gleichwohl Matthias bedeutet, wie denn auch Matthäus gewöhnlich durch den Zu-satz evangelista unterschieden wird. Dasselbe ergibt sich aus folgenden Stücken. 1490, Febr. 21. (an derPfaffenvaßnacht) gibt Graf Wolfgang dem ehrbaren Andreas Kötz, Schreiber seines Vetters, Vollmacht, dieHerrschaft Eomberg, so erpfändet vnd in koffs wyß" an sich gebracht, einzunehmen und Gelübde und Eidevon den zu derselben Herrschaft gehörigen Armenleuten zu empfangen. Pap. Or. mit dem in grünem Wachsaufgedrückten Siegel des Ausstellers. 1490, Febr. 23. (st. Mathis aubend) entläßt Gangolf Herr zu Hohen-gerolzegk und zu Schenckenzell Vogt, Gericht und ganze Gemeinde zu Eonberg ihrer Eide und Pflichten gegenihn. Pap. Or. mit dem in grünem Wachs aufgedrückten Siegel des Ausstellers. 1490, März 1. (mendagnach Inuocauit) empfing Andreß Sehriber von 37 verzeichnetenmanßnamen" der Herrschaft Eomberg den imWortlaute angeführten Huldigungseid für den Grafen Wolfgang. Gleichzeitige Pap. Aufzeichnung AndreßSchribers. Donaueschingen.

2) 1490, Febr. 21. verspricht Gangolf Herr zu Hohengerolzegk und zu Schenckenzell den Gebrüdern,Grafen Hainrich und Wolfgang zu Fürstenberg etc., seinen lieben Vettern, um besonderer Freundschaft willen,die sie ihm erzeigt, dass er seine Herrschaft Eonberg in keines von Schowenburg Hand in Losung oder an-derer Weise kommen lassen wolle. Geben vff Pfaffenvasnacht 1490. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or.Donaueschingen.

3) 1491, März 30. versprechen Gangolf Herr zu Hohengerolzegk und Schenckenzell und Küngundt,seine Gemahlin, geborene Gräfin von Muntfort, dem Grafen Wolfgang zu Fürstenberg, der ihnen zu den 1500Gulden auf die Herrschaft Eomberg noch weitere 200 Gulden geliehen, diese Herrschaft die nächsten 15 Jahrenicht auszulösen und verzichten auf den ihnen vorher belassenen Halbtheil des Jagdrechtes in der Herrschaftjenseit der Wolfach;wir sollen ouch fürter nit mer gerechtikaitt in bergwercken haben wan den halbentail,so er vns vormals gantz zu gelassen het, vnd darzü das wasser der saltzgrüben oder saltzbrunnen halbs, obetwas ald fünden wurde." Sollte ihnen jedoch ihr gnädigster Herr, der Pfalzgraf, wegen ihrer Anspracheund Gerechtigkeiten Gerolzegks des Schlosses etwas Gelds geben, so sollen sie die Herrschaft um 1700 GuldenHauptgut und den erlaufenen Zins, die ausstehenden Kosten und das verbaute Geld einlösen dürfen. Gebenan mitwoch in der Osterwochen 1491. Die Siegel der beiden Aussteller. Perg. Or. Donaueschingen.

4) 1492, Nov. 10. versichert Gangolf Herr zu Hohengerolzegk und Schenckenzell dem Grafen Wolf-gang zu Furstenberg, dass die Herrschaft Eomberg von ihm nicht eher eingelöst werden dürfe, als bis erauch die Herrschaft Loßburg, die ihm derselbe abgepfändet und womit er ihmso träwlich vnd fräntlichvmb den pfandtschilling geholfen, sonder sin vetterlich erb vnd aigen gut darvmb versetzt", eingelöst habe.Geben vff sampstag nach st. Lienharts tag 1492. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen.

5) 1499, Febr. 10. verzichten Gangolf Herr zu Hohengerolzegk und Schenckenzell, und Kungund, ge-borene Gräfin von Muntfort, seine Gemahlin, zu Gunsten des Grafen Wolfgang zu Furstenberg etc. auf dieWiederlösung der Herrschaft Eomberg, nachdem ihnen derselbe zu der auf 1700 Gulden gestiegenen Pfand-schaftsumme nochmals 105 Gulden dargeliehen a ), obschon damals schondas bemelt Eomberg gar vil höherbesweert in hoptgüt war, dann es in nütz ertragen mag". Geben vff sontagEsto michi 1499. Die Siegel derbeiden Aussteller. Perg. Or. Donaueschingen.

a) Perg. Urk. darüber v. 1497, st. Hylarien tag (Jan. 14). Donaueschingen.

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1490, März 16.Hainrich Graf zu Fürstenberg, Landgraf in Bare und Herr zuHusen im Kintz-