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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1489.

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dem benanten vnnßerm gnedigsten herren, ertzhertzog Sigmunden von Österrich etc.,oder siner gnaden erben vmbe das gelt, darumb sy dann versetzt, verkoufft oder ver-enndert war, vor mengklichem anbietten, widerfaren vnd veruolgen lassen sollen.Vnd als ich benannter graf Hainrich ain verschribung vff die lanntgrafschaft Nellem-bnrg 2 ), ouch dinstbrieff vff ettlich jar von sinen gnaden bab, dieselbigen sol vnd wilich all sinen gnaden fry hinuss geben, kain vordrang des veuallen (sie) vnd künftigs dinst-geltz desshalben zu sinen gnaden oder yemant von sinen wegen haben noch gewyn-nen; darzü ainen tödtbrieff, ob ich der oder annder brieff mer innhett, die by demregiment der jaren anno 1485 , 86 vnd 87 vssgeganngen weren, das die alle tod vndab sin 3 ), sinen gnaden kainen schaden vnd mir kainen frummen, die für brachtwürden, bringen noch geberen sollen. Ich benanter graf Hainrich gelob vnd versprichouch hiermit min lebtag lanng wider die genanten, min gnedigst herren, den romi-schen kaiser, kunig vnd ertzhertzog Sigmunden von Österrich, in dehain weg nit zu.sind, zu hanndeln, fürzuniemmen noch zu tünd, durch mich selbs noch yemant ann-dern. Item die brieff, so vnnser vetter graf Hainrich vmb Brünlingen das stättlinvon der herrschafft Österrich innhaut, sollen vnd wollen wir, wenn b ) die an vnskommen, vnßerm gnedigsten herren oder siner gnaden erben zögen, damit ir gnadgrunds der sach bericht werd , alles getrülich vnd vngeuarlich. Vnd des zu ainerwären vrkünd han ich obgenanter graf Hainrich vnd ich graf Wolfgang, grauen zuFürstemberg, gebrüder, vnser yeder sin aigen insigel offennlich an disen brieffe henn-cken lassen,

der geben ist an donrstag vor dem sonntag Jubilate nach Cristi geburt vier-zehenhundert vnd im nun vnd achtzigisten jare.

Die Siegel der beiden Aussteller.Perg. Or. Karlsruhe (Lupfen).

a) Or.: herm. b) Or.: wem.

1) Vergl. oben Nr. 81 v. 1488, Jan. 8.

2) S. oben Nr. 76 v. 1487, Juli 14.

3) 1489, Mai 6. erklärt Heinrich Graf zu Fürstemberg alle Briefe für nichtig, welche er von Erzher-zog Sigmund zu Österrich und seinem Eegiment in den Jahren 1485, 1486 und 1487 erhalten. Geben anmittichen nach dem sonntag Misericordias domini 1489. Das aufgedrückte Siegel des Ausstellers (abgesprun-gen). Auf der Rückseite von gleichzeitiger Hand:Graf Hainrichs von Fürstemberg abtueung vnd vemichti-gung der brief, so er in dem pösen regiment erlangt hat." Pap. Or. Karlsruhe.

1489, Mai 15.100. Hans Nüwhuser, des Spitals Meister zuVilingen, und Hans von Franckfurt des

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