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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1485.

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steter vnd ewiger Sicherheit so habend wir Schultheis, raut vnd gemeynde zu Wolfachobgemelt dem vorgedachten vnserm gar gnedigen herren disen brieff besigelt getongeben mit der statt Wolfach anhangenden insigel, vnns selbs vnd all vnser nachkom-men aller obgeschribnen ding damit zu besagen.

Dis geschach vnd ward diser brieff geben an sambstag vor dem sonntag Estomichi, als man zalt von der gepurt Cristi vnsers lieben herren tusent vierhundertachtzig vnd fünf jar.

Das Siegel der Stadt Wolfach fehlt.Perg. Or. Donaueschingen.

a) Verblasst.

1) Die Urk. darüber, die sich nicht in Donaueschingen findet, bewahrt vielleicht das uns nicht zu-gängliche (vergl. Bd. I, Vorwort, S. VI) Wolfacher Stadtarchiv.

2) Doppeln = würfeln; Doppelplatz also Ort, wo gewürfelt wird.

3) Eine ähnliche Jahrtagstiftung machte für denselben Grafen Heinrich am folgenden Tage die StadtHaslach. 1485, Febr. 13. (an der Pfaffenfaßnacht) geloben Schuldheiß, Eath und ganze Gemeinde zu Haßlach,nachdem Graf Heinrich zu Fürstemberg erklärt hat, dass er und seine Erben und Nachkommen den Zoll, sodessen Vorfahren ihnen verpfändet haben, nämlich von jedem Wagen 6 ^, von einem „karach" 2'/2 ,3), vonjedem Bosse, „das vberrück reit", 1 ^ und sonst von allem Vieh und Bindern den halben Zoll, nicht mehran sich bringen wollen, so lange die Stadt beim Stamme und in der Hand der Herren zu Fürstemberg steht,niemehr einen „doppel- vnd spilblatz" zu dulden und jährlich auf Zinstag nach dem Sonntag Oculi in derFasten in ihrer Pfarrkirche zu Haßlach des Grafen Jahrzeit zu begehen, am Montag vorher schon die Bahreaufzumachen, jährlich 12 halbpfündige Kerzen von neuem brennen und aufstecken zu lassen und danach mitder würdigen Priesterschaft zu Haßlach desselben Abends eine Seelvesper, am Zinstag aber drei gesungeneAemter (alles dieß wird übereinstimmend mit der Wolfacher Urkunde festgesetzt) begehen zu lassen. Copie imKinzigthaler Lagerbuche v. 1552, fol. 57 v. — 58 v. Donaueschingen. Das Or. siegelte die Stadt Haslach,deren Siegel, wie es sich an Urk. v. 1379 und 1408 im f. f. A. findet, hier abgebildet ist. Ein anderes ab-gefallenes, etwas kleineres Siegel derselben Stadt unterscheidet sich von diesem in nichts wesentlich.

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