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1484.
ain sonnderbare gang evor", des si genügsam vncl recht ist, vnd mit namen alles des,damit si, ir erben oder yemands von iren wegen wider diß redlich vffgeben vncl ver-tzeihen tun könden oder mochten oder das dehains wegs irren, wennden oder bekren-cken möchten in dehain wyse, dann ir der wolgeborn Cunrat graue zu Furstemberg,lanndtgraue im Bare etc., ir lieber vatter säliger, darumb vnd darfür getan hette, dessi wolbenügte vnd solichem vertzignem erbtail gemäß were. Es tett auch frow End-lin, greuin von Sunnenberg, geborn von Furstemberg, wittwe, vorgemeldt, diß vorge-schriben vffgeben vnd vertzeihen zu den zyten, do si das wol tun mocht, mit banndvnd mit munde vnd auch mit vnnser vnd ires vorgenannten vogtz hande in des mer-bemeldten graue Hainrichs von Fürstembergs, ires brüders, hande an statt vnd innamen sin selbs vnd graue Wolfen, sines bruders, vncl ir erben vor vnns mit vrtail,wie recht ist vnd als vff dem houe zu Rotwil ertailt ward, das es besehenen, alsrecht were, vnd als das yetzo vnd auch hienach in künftig tzeit vor allen lüten,richtern vncl gerichten, gaistlichen vnd weltlichen, an allen stetten vncl ennden vndzu allen tagen gut craft vnd macht hat, haben sol vnd mag, öne menclichs wider-sprechen , irrung, eintrag vnd hinndernüß. Hierumb zu offem vrkund so ist des hof-gerichtz zu Rotwil insigel mit vrtail offennlich gehenckt an disen brief. So bekennich egemeldter Hainrich graue zu Lupfen etc., das ich der bedächten frow Endlin,greuin von Sunnenberg, geborn von Furstemberg, wittwen, miner lieben mumen, mitvrtail zu vogt gegeben, vnd das si alle vorgeschoben sachen mit minem gunst, wis-sen vnd willen getan hat; darumb so hab ich min insigel in vogtzweise mir vndminen erben öne schaden auch tun hencken an disen brief,
der geben ist vff dornsta vor dem sontag, daran man in der heiligen kirchensinget Cantate, nach Cristi gepurt viertzehenhundert achtzig vncl vier järe.
Die Siegel des Hofgerichtes zu Eottweil (wie oben) und des Grafen Heinrich zu Lupfen (roth in un-gefärbter Schüssel; Schild und Kleinod wie oben; . Jjaxitrici. cmtnrtB. iie. lopfra. iantQtavvj. in,.........).
Perg. Or. Donauescbingen.
1) Ihr Gemahl Graf Eberhard zu Sonnenberg soll nach Matthäusv. Pappenheim, Chronik der Truchsessen von Waldburg (1777, S. 142)1483, April 22. (Zinstag vor Georgii) zu Innsbruck an der Pestilenz ge-storben sein. Da aber Gräfin Anna, 1467 geboren, nach derselben Quelleaus dieser kurzen Ehe zwei Kinder hatte, niuss man zweifeln, ob Eber-hards Tod schon 1483 erfolgte. — Dr. Baumann besichtigte 1875 im Chorder Benediktinerkirche Isny, auf der Epistelseite des Hochaltars, einen,wie beisteht, angeordneten alten Wappenstein, der sich u. a. wohl aufGrafen Eberhard von Sonnenberg und dessen Gemahlin Anna, geboreneGräfin von Eürstenberg bezieht und dieselben als Wohlthäter des
Veringen
Sonnenberg(quadrirt)
3 Löwen
(Truchsessenamt
Schwaben)
Fürstenberg
3 Löwen.
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