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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1284.

graven Vlriches von Mvntfort, graven Manegoltes von Nellenbvrch vnd graven Gozzenvon Tiwingen. Wir bischof Rvdolf von Kostenze, grave Albreht von Hohenberch,margrave Heinrich von Hahberch, grave Egen von Fribvrch, grave Ulrich von Mvnt-forte, grave Manegolt von Nellenbvrch vnd grave Gozze von Tiwingen ze graven Fride-richis, graven Egen, graven Cvnrates vnd graven Gebehartes von Fivrstenberch bettehenken vnser insigel an disen gegenwertigen brief. Vns, graven Cvnrat vnd gravenGebehart, won wir aigenre insigel nivt enhaben, genivget dirre vor geschribenen dingevnder den vorgenanten insigelen.

Dirre brief wart geben an sant Gallen tage ze Vilingen, do man zalte von gottesgebivrte zwelfhvndert ahzech vnd vier jar.

Von den angezeigten Siegeln fehlen das des Bischofs von Constanz und des Grafen von Freiburg; Hohenberg,Hachberg und Montfort (2, 3, 5) führen ßeitersiegel (auf dem letzteren springt zu Füßen des Pferdes einHund); Neuenbürg (6) hat einen dreieckigen Schild, darin drei Lilien und (im Schild!) einen Helm mit Hirsch-geweih; vergl. oben Nr. 492; Tübingen (7) Schild mit der Fahne, als Helmzierde, wie es scheint, zwei Flüge;die beiden Grafen von Fürstenberg (8, 9) die Wappenschilde ohne Helm und Kleinod.

Perg;. Or. Villinpren.

1284, Nov. 1.

Villingen.

592. Die Grafen Friedrich und Egen von Fürstenberg gestatten Konrad Vresseli dem jungen,dass er seinem Sohne Konrad und seiner Wirthin Guta ein von ihnen zu Lehen rührendesGut zu Pfohren und ein Haus zu Villingen für das Widergemeche setze.

Wir grave Friderich vnd grave Egen von Fivrstenberch kivnden allen, die disenbrief ansehent oder hörent lesen, das Cvnrat Vresseli der iunge sinem svne Cvnratvnd Gvtvn siner wirtinne hat gesezzet sin gut ze Phorren, da der Minner vffe sizzet,das von vns lehen ist, vnd sin hvs ze Vilingen mit vnser hant vnd mit vnserm willenfivr das widergemeche vnd in dem selben rehte, das er in hatte getan von sinem gvteze Dvrrehein, da Ebeli der Giger vffe sizzet, won er hat das selbe gut ze Dvrreheinden herren von dem spital ze sante Johannes ze Vilingen rehte vnd redelich ze ko-fenne geben, da von hat er inen an dis selben gutes stat ze Dvrrehein das vorgenantegut ze Phorren vnd das hvs ze Vilingen gesezzet vmbe nivn mark silbers, also, ob ireintweders stirbet, so sol es das ander han, vnzent es erloset wirt vmbe die nivnmark silbers. Das selbe gut ze Phorren giltet iargelich siben schöffel kerne vnd alsvil habern Nidinger mes, zwene Schillinge pfenninge, zwo schulterra vnd vivnf hvnre,vnd ist als gut oder besser danne das vorgeschrrben gut ze Durrehein, des wir wersien. Dis beschach vor vns vnd vor hern ßerhtolt von Valkenstein, hern Hvge von