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1 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Achalm, Urach und Fürstenberg bis zum Jahre 1299
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1255.

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1) In den Mon. Zollerana 1. c. ist der Ort als Balgheim, O.A. Spaichingen, erklärt, das jedoch sonststets als Balgeheim, Balgheim erscheint. Ich halte es für das altzollerische Balingen, O.A. Sitz, das im 13.Jahrhdt. als Balgingen erscheint (so Mon. Zolleran. 1 , 94) und den anderen in obiger Urkunde genannten Ort-schaften Thierberg, Gammertingen und Schömberg näher liegt als Balgheim. Zwanzig Jahre später treffenwir die Kirche von Balingen im Besitze des Grafen Gottfried, des Bruders Heinrichs I. von Fürstenberg; vergl.unten Nr. 497.

1255, März 3.

439. Graf Konrad von Freiburg beurkundet, dass sein Dienstmann Wilhelm von Keppenbachund dessen Frau Bertha von Ähenach, mit seiner und seines Bruders, des Grafen Hein-rich von Fürstenberg Genehmigimg, ihren Hof in Hausen dem Kloster Güntersthal ge-schenkt haben.

Omnibus Christi fidelibus presens scriptum inspectnris C. com es de Friburgnoticiam sub II scriptorum. Notum facimus, quod Willehelmus ministerialis noster deCheppenbach et Berhta II uxor sua de Alzena, curiam suam sitam in Husen cum omniiure, quo eandem possidebant, monasterio in Gunterstal per manus nostras et permanus fratris nostri H. comitis de Fürstenberch ac de voluntate utriusque pro remedioanime sue contulerunt libere in perpetuum possidendam. Et ut hec donatio rata etsine calumpnia permaneat, ipsam tenore presentium et sigillo nostro confirmamus.Huius rei testes sunt Hermannus pincerna de Zella, C. scultetus de Friburg in curia '),H. de Muncingen, dictus Grosceman de Cheppenbach, Bur. Meinwardus, McholausEetich, dictus Schafter, Waltherus de Glathein.

Datum anno domini 1255. 5. non. Marcii. indictione 13.

Das eingenähte und mit Werg umhüllte zerbröckelte Siegel des Grafen Konrad (abgebildet bei Schreiber, Ur-

kundenbuch der Stadt Freiburg, I, Siegeltafel II, Nr. 2).Perg. Or. Karlsruhe. Nach demselben auch bei Mone, Zeitschr. IX, 332.

1) Aus der Freiburger Patrizierfamilie Snewli von derSnewburg; vergl. über dieselbe Schreiber, Gesch.der Stadt Freiburg i. B. I, 50.

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1255, Juli. Freiburg.

440. Graf Konrad von Freiburg und Graf Heinrich von Fürstenberg, Gebrüder, geben ihreEinwilligung zu einer Schenkung ihres Ministerialen Wilhelm von Keppenbach an Kloster

Güntersthal.

Cvnradus et Henricus fratres de Friburg et de Furstenberg comites Omnibus