1224-1225.
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1224, Dez. 22.
Rom.
251. Die Gesandten des Königs Heinrich von England am römischen Hofe schreiben
nach Hause: Die Jovis proxima (Dez. 19) recepit papa literas Portuensis episcopi, legatiAlemannia, quod idem Portuensis tractatum habitum inter reges Alemanniae et Franciaesuper matrimonio, de quo scitis, impedivit. Dixit tarnen nobis papa, quod rex Franciaepro eodem facto nuncios suos ad imperatorem iterum transmisit, sed quid egerunt, ad-huc nescimus.
Eymer, Foedera, T, a, 176. Vergl. auch Both v. Schreckenstein a. a. 0. 382.
Hü
1224, Dez. 28.
Bern.
252. König Heinrich (VII.) beurkundet den bereits früher vor ihm ergangenen Rechts-
spruch, dass dementia, die Wittwe des Herzogs Berthold V. von Zähringen, der Gefangen-schaft zu entlassen (quod nos dominam Clementiam quondam ducissam Zeringie incaptivitate, in qua tenetur, debeamus l ) liberare), und den neuen, dass dieselbe in denBesitz von Burgdorf einzusetzen sei.
Datum apud Bernum 5 kal. Januarii, indict. 13, anno 1224, regni 5.
Chifflet, Lettre touchant Beatrix, comtesse de Chalon, 1656, p. 113.
1) In diesen Worten der Urkunde liegt nicht, dass schon damals, wie man meist annimmt, GrafEginovon Urach (vergl. unten Nr. 388 zu 1235, Aug.) die Herzogin dementia gefangen gehalten habe. Vergl. überdie Sache auch Zeerleder, Urkunden für d. Gesch. der Stadt Bern, I, 213; v. Wattenwyl, Geschichte der Stadtund Landschaft Bern, I, 26.
(Wohl Ende 1224 oder Anfang 1225).
253. Abt Albert und der Prior von Abdinghof verkünden als Executoren der vom
Papste bestellten Richter, des Cardinallegaten Konrad und des Abtes von Altenberg,und nach deren Autorität die Excommunication des Heinrich von Brakel, Propstes vonBusdorf, der sich als Erwählten von Paderborn gerire, und mehrerer namentlich auf-geführter Anhänger desselben.»
Ohne Zeit und Ort.Wilmans, Westfälisches Urkundenbuch, IV, 93.
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