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Einkünfte- und Lehns-Register der Fürstabtei Herford sowie Heberollen des Stifts auf dem Berge bei Herford ...
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Nolte in Dreyen wegen Erbpachtland von Vogelsangs Stätte12, im ganzen 312. Die Eier werden um Ostern in naturain Herford abgeliefert; Mahlzeitgeld 1 Gr. für 100 Stück.

Wachsrenten.

Jährlich auf Michaelis liefern der frühere Lakai Winterals Besitzer des auf der Freiheit belegenen vormaligen Schmack-pfefferschen Hofes 2 #, der zeitige Struktu(r)ar an der Mün-sterkirche 4 8", der zeitige Malteserordens-Kommendator 5 U,die zeitige Küsterin des adeligen Stifts auf dem Berge 2 &,der zeitige Pater im Fraterhause 5% #, das Kalands-Kolle-gium, jetzt der erste Kapitular von Bongard 1 $, der Obristvon Quernheim wegen dos beneficii Georgii et Dorotheae 1 #,die Garnhändler Kohlhorst u. Siekman in Herford wegen dessogen. Böges 1 $ im ganzen 2l 1 / 8 $ Das Pfund kannauch mit 14 Gr. abgetragen werden.

Salzgefälle.

Die Regierung von Lippe-Detmold muss wegen der vonden Interessenten der Uffelschen Salzsiederei angekauften, vonder Herforder Abtei zu Lehen gegangenen u. wieder als Lehenübernommenen Salzviertel die darauf ruhende jährliche Salz-pacht zufolge Vergleichs mit der Abtei v. 8. u. 9. Nov. 1771mit 297 V s Scheffel lippischen Salzmasses, welche von Uffelnabgeholt werden müssen, entrichten.

F. Hollmann, jetzt F. W. Huhl hat seinen von der Abteizu Lehen gehenden Anteil an der Uffelschen Salzsiederei' anden Fürsten von Lippe-Detmold nicht mitverkauft; er liefertan Salzpacht davon jährlich 8 Scheffel lippisch.

Scliutzgeld.

Jeder auf der Freiheit Wohnende hat für seinen Haus-halt jährlich 1 Thlr. Schutzgeld an die Abtei zu bezahlen,ausgenommen der Adel, die beim Hofe und der Kanzlei derAbtei angestellten Bedienten u. die bei der Münsterkirche an-gestellten Kirchen- u. Schul-Diener, sowie die abteilichenNachtwächter u. alle, welche Armengeld genossen haben. So-mit bleiben nur die geringeren Einwohner u. Tagelöhner,