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VIII
Von diesen mir für den Codex zur Verfügung ge-stellten Archivalien wählte ich Nro. 4 a u. 9", welche einean die mitgeteilten Lehnsregister des Mittelalters sichanlehnende feste Brücke zur Jetztzeit zu bilden geeignetschienen, aus und fügte selbe auszüglich als Anhangdem Bande bei, um sowohl die Geschichte des Besitzesder Abtei Herford in möglichster Kürze zu vervollstän-digen, als auch die Aufstellungen des Ortsregisters durchurkundliche Belege zu stützen und über die Höhe blosserVermutungen zu erheben.
In den letzten Tagen sind dann zahlreiche Her-forder Archivalien von der königlichen Eegierung zuMinden an das Staatsarchiv in Münster abgeliefert. Dafinden sich jetzt u. a. zu den oben verzeichneten Hand-schriften unter Abtei Herford:
1. Nro. 330: ein Eegister der Salzpächte in Uflen (1622);
2. Nro. 328: 4 Eegister der Geld- und Korn-Eentender Abtei Herford (1575 Ms 1582);
3. Nro. 349: 14 Küchenreclintingen der Abtei Herford(v. J. 1380, 1384, 1413, 1415, 1420, 1444, 1446 f., 1451,1456, 1492, 1501, 1500 f.);
ferner aus dem Archiv des Stiftes auf demBerge, welehes Kloster nach Säkularisierung der AbteiHerford (1802) noch fortbestand und erst 1811 unterVeräusserung seines Besitzes aufgehoben wurde, — nebender vom Archivar Haarland im Dezember 1822 überdieses Archiv aufgenommenen Nachweiseliste —:
1. 16 Eegister über die G-eldrenten des Stifts v. J.1526 bis 1754;
2. 15 Eegister über die Kornrenten des Stifts v. J.1467, 1572, 1590, 1592, 1602, v. 9 weiteren Jahren des17. Jahrhunderts und einem (1753) des 18. Jahrhunderts;
3. zahlreiche Eechnungen des Stifts v. 1533 bis 1811.