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Die Heberegister des Klosters Ueberwasser und des Stiftes St. Mauritz
Entstehung
Seite
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I

Dinte schwarzbraun u. die Schrift grösser, so dass die Seitenur 18 bis 21 Zeilen hat. Wie das Dienstregister (S. 8 derHdschr.) so ist das von ähnlicher Hand eingetragene Güter-u. Kentenverzeichnis (S. 17 ff. der Hdschr.) anscheinend etwasjünger; es scheint zu Anfang des 12. Jahrhunderts begonnenu. bis zu Ende jenes Jahrhunderts von Verschiedenen fort-geführt bez. berichtigt zu sein J ); die Dinte ist gelbbraun, dieSchrift, welche w noch durch uu, den Vokal u stellenweisedurch ii bezeichnet, ist kleiner; die Seite umfasst hier 22 Zeilen.Auf das höhere Alter des ersten Abschnittes weiset mit derSchrift die Form der Eigennamen hin. Die Stücke hinter denbeiden ersten Evangelien sind, wie es scheint, die jüngsten;hier findet sich w bereits sowie am Wortschlusse s neben f.Abschriften der Einkünfteregister liegen im StaatsarchivMünster von Erhards u. Kindlingers Hand vor, letztere Mscr. II.23 S. 9 ff., sowie vollständiger von Eriedländer; von allen dreiensind aber die Stücke, welche hinter dem Matthäus- u. Markus-evangelium stehen, unbeachtet geblieben. Veröffentlicht sindnach einer durch Erweiterung vom Evangeliar abweichenden altenHandschrift dasVerzeichniss der zum Kloster Sanctae Mariaetrans amnem in Mymiga(r)devorde gehörenden Amtshöfe, welchedas Jahr hindurch die Bedürfnisse für das Convent liefernmussten; aufgeschrieben in den Jahren 10881094", sowienach dem Evangeliar dieEinkünfte für die Stiftung einesNachtlichtes im Krankenzimmer (10401080)" von A. Wil-kens in der Tross'schen Ztschr. Westfalia v. J. 1826 S. 367ff.; derselbe hat nach dem Evangeliar (S. 29) das kleineWortgeld-Eegister des Klosters Ueberwasser zum grösstenTeile mitgeteilt in seiner Schrift: Umgebung Münsters imMittelalter S. 48. Die so bekannt gewordenen Stücke derEinkünfteverzeichnisse stützen sich teils nicht auf die offi-zielle Quelle, das Evangeliar; die Texte sind von Lese-fehlern nicht frei u. im ganzen sind es nur geringe Bruch-

1) Vgl. die Zeit der oben angeführten geschichtlichen Daten,welche darin vorkommen, sowie die Bezeichnung trans amnem S. 27der Hdschr.