Vorwort.
Die Bearbeitung des vorliegenden Bandes schliesstsich ganz den im 2. Bande befolgten Grundsätzen an;nur sind jetzt durchweg die sachlichen bez. topographi-schen Nachweise aus praktischen Bücksichten dem Ee-gister zugewiesen. Da auf letzterem bei einem Werke,wie das vorliegende, ein Hauptgewicht ruht, so ist aufdessen Bearbeitung die grösste Sorgfalt verwandt. Indemdas Mittelglied der späteren Eegister die Verbindungder ältesten Zeit mit der Gegenwart herstellte, konntemit Hülfe ausgedehnter Umfragen der bezügliche Besitzvom 11. Jahrhundert bis jetzt meist sicher nachgewiesenund der Ausdehnung des in Frage kommenden kirch-lichen Besitzes entsprechend — Ueberwassers Besitzallein dehnte sich über 70 Kirchspiele aus — die topo-graphische Kenntnis Westfalens und seiner NachbarländerEheinland, Holland und Hannover erweitert werden,während Münze und Mass neue Fingerzeige für dieEichtung des Handels und Verkehrs der einzelnen Orteboten und die Angaben über die Belehnungen mancheAusbeute für die Geschichte hervorragender Geschlechter