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Die Heberegister des Klosters Ueberwasser und des Stiftes St. Mauritz
Entstehung
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u. den Wiederaufbau der Klostergebäude u. die Neueinweihungder Kirche (108588) *); diesen Aufzeichnungen schliessensich das Dienstregister (S. 8), das Verzeichnis der Einkünfte,Güter u. Kenten des Klosters (S. 924), sowie der Leistun-gen für dasselbe (S. 25 ff.), der Zehnten u. Wortgelder u. derEinkünfte der beiden Kapläne u. des Küsters (S. 30) an;zwischengefügt ist S. 27 die nähere Angabe über Stiftungeines Nachtlichts im Krankenzimmer durchmagister Wille-helmus frater noster Eomanus", welches wohl der 115565urkundlich vorkommende Scholastikus (magister scolarum) amDome zu Münster Wilhelm ist; sodann abschriftlich S. 27eine Urkunde der Aebtissin Gertrud 2 ), desgl. S. 29 eine vonErhard (Cod. dipl. 500) mitgeteilte Urkunde vom Jahre 1189.S. 31 wird dann mitgeteilt, dass gewisse Ministerialen der 3Gebrüder von Saitesberge [Salzbergen] in der Pfarre Sinden-horst, nachdem jene Herren sie entlassen, dem Kloster Ueber-wasser als Ministerialen sich übergeben; sodann die von Wilm.Westf. Urk. B. Nro. 666 Anm. erwähnte MemorienstiftungFriedrichs v. Schonenbeck s ) ohne Jahresangabe. S. 33 folgtdie Notiz über den Brand Münsters im J. 1197 4 ). S. 38 f.sind u. a. die Eidesformeln für die Vikare, Amtleute (officiati),die Aebtissin, den Dechanten u. Küster, sowie die das her-kömmliche Verhältnis des Klosters zur Pfarre Ueberwasserbetreffenden Artikel eingetragen.

Auf dem weissen, selten durchlöcherten Pergamente sindSchreibraum und Zeilen von S. 4 ab durch matte Linien be-zeichnet, während vorher und im ganzen Bereiche der Evan-gelien-Niederschrift diese Abteilung durch Einritzung gemachtist. Die gut erhaltene Schrift ist eine hübsche Minuskelschrift.Der auf die Einkünfte des Klosters bezügliche zusammenhan-gende Teil ist von Verschiedenen eingetragen. Den erstenAbschnitt (S. 916 der Hdschr.) hat eine Hand aus demEnde des 11. Jahrhunderts niedergeschrieben; hier ist die

1) S. Erhard Keg. Nro. 1021, 1123, 1224; Cod. dipl. Nro. 134. 2) Diese war 1173 im Amte. S. Erh. C. D. 369; vgl. Wilm. U. B.1142. 3) Derselbe findet sich urkundlich v. 11941229. S. Erh. u.Wilm. IL B. 4) Erh. Beg. Nro. 2385.

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