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sein ältester Sohn Wilhelm auf die Vogtei Hönnepel, die seinVater und Grossvater vom Xantener Stift gehabt, und er undseine Geschwister nach dem Tode des Vaters erlangt hätten(Bint. u. Moor. III, 196). Diese Urkunde nennt uns zugleichI. die übrigen 1269 noch unmündigen Geschwister Wil-helms, nämlich: 1. Stephan; 2. Sweder; 3. Hein-rich; 4. Ludolph; 5. Aleid, zweite Frau Rütger's v.Butzelar; 6. Lise, Frau Wessel's v. Butzelar;II. die eigenen Kinder Wilhelm's von seiner Frau Chri-stine: 1. Arnold; 2. Stephan; 3. Diedrich; 4.Mechtild; 5. Aleid; 6. Grete.Stephan, der älteste Bruder Wilhelm's, verkaufte 1289seinen Hof Kiers nebst Zehnten in Appeldorn an Heinr. Santrel,Heinr. Lone und Wilh. v. Brabant mit Zustimmung von Frau(Gertrud) und Kindern: 1. Diedrich; 2. Johann; 3. Hele-wigis (nicht, wie bei Fahne, Helrugis); 4 Herbrugis; 5.Aleid, 1332 Stiftsdame in Bedburg (Sloet, Bedburg N. 69);6. Gese (Düsseid. St.-A. nach d. Original).
Tags vor Palmsonntag 1316 bediente sich Knappe Arn. v.Nuwenhove bei Uebertragung des in der Pfarre Till gelegenenZehnten von Rodenholt und Burstade (Bur-Berstay) an RitterJord. v. Monument des Siegels seines BlutsverwandtenSteph. v. Kervenem und ersuchte auch den Grafen von Clsveund Ritler Daniel v. Ossenbruch zu siegeln (Anholt, F. S.-Arch.). 1323 sind Ritter Stephan und Gertrud, die am 27.April und 18. September in Wissel ein Jahrgedächtniss hatten,beide todt; im Heberegister ist die Wittwe Stephan's mit 5—6Hofstätten in Calcar eingetragen. Ihr ältester Sohn Diedrichschenkte 1323 seiner Frau Aleid v. Langendonc den ererbtenHof ter Wayen und kaufte 1327 von den Brüdern Heinr. undDiedr. v. Kervenheim, Söhnen seines Oheims Ludolph,der 1327 todt war, den Zehnten zu Hanselaer und Grundstückezwischen Hönnepel und Hanselaer im Kirchspiel Niedermörmter(Düsseid. St.-A.). Auch Diedrich und Aleid hatten am 21. Februarein Anniversarium in Wissel; Aleid besass als Wittwe zweiHofstätten in Calcar. Wasmoet v. Kervenheim, Pfarrervon Niedermörmter und Mitstifter der Marien-Vikarie in Calcar,scheint ein Sohn derselben gewesen zu sein, da er 1356 vomGrafen die Lecke in Calcar als Lehen erhielt, wie Frau Aleidv. K. sie gehabt hatte, und den Zehnten in Hanselaer anFriedr. v. Hönnepel verkaufte. 1360 den 21. Februar quittirteWasmoet, der einen Sohn Heinrich gehabt zu haben scheint,