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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
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der Stadt Calcar 250 Goldschild, die ihm der Graf von Cleveschuldete. 1365 erlegte er für Wolter v. der Keldonk 76Mark, damit er damit das Gut „die Way" befreie (Calcar, St.-A.).Von den v. Wissel-Kalentier sind im Heberegister ge-nannt: Heinrich und Lisa „Kalentir", Barthold, BruderHeinrich's, und Merreken, und Wilhem „Kalentyrs styfsoen",die in Altcalcar und um Calcar dem Grafen zinspflichtig waren.Der Laie Heinrich Kaientier hatte am 2. October in Wisseleine Memorie. Wahrscheinlich ist er der Vater von Diedrichv. Wissel-Kalentier, Dominikaner und Weihbischof vonMünster, der in Wissel drei Jahrgedächtnisse am 12. Mai, 6.August und 5. December hatte (mem. dni. Theoderici Kalentyrepiscopi Naturensis). Nach seinem frühzeitigen Eintritt in dasDominikanerkloster in Wesel erhielt er Freitags nach JohannisEnthauptung 1341 vom Grafen Diedrich IX. einen Pachtzins von30 Brab. Pfennig für 7 Maltersaatland und eine Kathstätte inWisseier Feld unter der Bedingung erlassen, dass er für denGrafen bete, und der Zins nach dem Tod des Klosterbrudersan das Clevische Haus zurückfalle (Düsseid. St.-A. Cleve-Mark205). Als am 7. August 1354 Wesel fast zur Hälfte, darunterauch das Dominikanerkloster nebst Kirche, abgebrannt war,gab er in Verbindung mit Diedr. v. der Mark, Grafen v. Dins-laken, und Weihbischof Ludwig v. den Markt (de foro) vonMünster, der ebenfalls diesem Kloster angehörte, die Mittel zumWiederaufbau des Convents (Tibus, Weihb. v. Münster, 29 undNachtr. 4 u. 5). 1357 verkaufte die Stadt Wesel an den Pre-digerordensbruder Diedr. v. Wissel und nach dessen Tod anden Convent für 60 Mark eine Rente von 5 M. aus ihrer Grüt(Wesel, Arch. Bürgerbuch F. 159). Diedrich war wohl der un-mittelbare Nachfolger des vorgenannten Weihbischofs Ludwig;er führte den Titel vom Bisthum Natura am Pontus Euxinus.Als Weihbischof begegnet er uns zuerst 1373, wo er im Auftragseines Bischofs Florenz am 25. September den Altar in derSchlosskapelle zu Wolbeck consekrirte, und zuletzt 1380, wo ereine Kapelle in Darup einweihte. Bald nachher muss er in seinKloster zu Wesel sich zurückgezogen haben, da Ende August1384 der Weihbischof Wenemar einen Kirchhof reconciliirte, densein Vorgänger Diedrich, Bischof von Natura, geweiht hatte.Diedrich starb 1408 und wurde in dem Chor der Dominikaner-kirche zu Wesel zur Rechten des Grafen Diedrich von Clevebegraben (Tibus, a. a. O.). In Wissel berentete er das Festseines Ordensstifters Dominicus mit 12 Schild, wovon der

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