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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
Entstehung
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der Burg in Grieth, auf Monterberg und in Kervenheim. EinZweig führte den Beinamen Mönch (monachus), ein anderer denBeinamen Kaientier, wobei wohl schwerlich an die fratres ka-lendarii oder die Kalend-Gesellschaft gedacht werden kann;wahrscheinlich war er nach Gütern so benannt, da uns Liegen-schaften mit der Benennung „Kaientier" mehrere, wie in Esser-den bei Rees und in Renen (Haffen), begegnen.

Als Erste des Namens v. Wissel finden wir 1144 Erenbertund dessen Sohn Diedrich unter den Wohlthätern des KlostersFürstenberg bei Xanten. 1162 begegnet uns Diedrich noch ein-mal als Zeuge des Grafen von Cleve (Bint. u. Moor. III, 38 u.Lac. I, 404). Ritter Arnold monachus und sein BruderGottfr. v. Wiesele (Wisele) anerkennen 1208 den Schiedsspruchdes Kölner Erzbischofs in ihren Differenzen mit der Abtei Kampwegen einer Liegenschaft in Caldenhoven in der Pfarre Götters-wick (Lac. II, 24. Bint. u. Moor. IV, 241). Die Brüder Wil-helm und Diedr. v. Wissel bürgen 1220 für den GrafenDiedrich VI. von Cleve bei dessen Versöhnung mit dem KölnerErzbischof Engelbert I. (Lac. II, 85). Diedrich tritt von 1220—1247 mehrfach als Zeuge desselben Grafen auf (Lac. II, 258,265, 311. Sloet, Bedb. N. 26). Er hatte eine Helena zur Frauund wohnte mit seinem Bruder Stephan in Hanselaer; 1247treten beide als Brüder von Hanselaer auf (Sloet, Oork. 659.Im Heberegister kommen vor Joh. v. Hanselaer und dessen Frau,im Calc. Rotel von 1353 Gesa v. Hanselaer). Demnach warenWilhelm, Diedrich und Stephan wohl Brüder. 1228 The-odericus Wisschelensis, Kanoniker in Rees (1. Seite 64),und Petrus monachus Zeugen des Erzbischofs in dessenPrivilegienbrief für Xanten (Xant. Pf.-Arch.). Der eben genannteStephan kommt als Ritter neben Ritter Everhard v. W.(Sloet 1. Gerhard) erst 1260 wieder vor (Lac. II, 787, Sloet, 835).Am 4. März 1267 trug er mit seinem ältesten Sohn Wilhelmunter Zeugenschaft des erwähnten Everhard an den Grafenvon Cleve seine Burg Kervenheim als Lehen auf, machte alleübrigen noch unmündigen Kinder, die er von seiner erstenFrau Helwig hatte, zu dessen Ministerialen, wurde Burgherrdes Grafen auf Monterberg und empfing von ihm Höfe in Wissel,bei Calcar, in Mörmter und Bulhorst und eine Summe Geldzum Erwerb geeigneter Güter bei Monterberg mit dem Ver-sprechen, dass er und seine Söhne diese alle nach Lehnsrechtvom Grafen halten wollten (Lac. II, 598). Stephan scheint Mitte1282 gestorben zu sein; denn am 27. September verzichtete

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