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Beiträge zur Geschichte von Wissel und Grieth und zur Genealogie niederrheinischer Geschlechter
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dieserhalb bei ihm desto eher anfragen. Was zuletztden Zoll zu Büderich und Grieth anlange, so findedieses darin seine Erledigung, dass ihm der gebührendeZoll bei den zeitigen rohen Kriegslasten vielfach ver-untreut <und entführt werde, namentlich dadurch, dassdie Güter zwischen Büderich und Lobith ein- undausgeladen und zu Lande durchgebracht würden; zudem Zoll in Grieth sei er deshalb so lange genöthigt,bis der Strom wieder vollends gebraucht werdenkönne; übrigens werde von den Gütern, die an demeinen Ort verzollt worden seien, an dem anderen keinZoll erhoben.

In kirchlicher Beziehung gehörten Grieth undGrietherbusch, das nicht immer, wie jetzt, durch denBhein von Grieth getrennt war, nach Wissel. Beidewaren dahin eingepfarrt. Seitdem jedoch Grieth eineStadt geworden, d. h. von Wällen, Gräben und Bing-mauern, deren Thore bei Anbruch der Nacht ge-schlossen wurden, umgeben war, musste der Ortdarauf bedacht sein, von der Mutterkirche in Wisselsich möglichst frei zu machen oder doch mindestensgewisse Pfarrrechte sich zu verschaffen. An und fürsich war es ja etwas unnatürliches, dass eine Stadt-gemeinde in einer Dorfkirche eingepfarrt verbleibensollte, die eine halbe Stunde davon entfernt lag; vorAllen aber war die Erfüllung der kirchlichen Pflichtenund insbesondere die Spendung der Taufe und dieProvision der schwer Erkrankten zur Nachtzeit mitmanchen Schwierigkeiten und Unzuträglichkeiten ver-knüpft. Auf der anderen Seite hatten das Kapitelund der von demselben bestellte Pfarrer altverbriefteBechte auf die Pastoration in Grieth. Ohne Beibungenwar eine Aenderung des alt hergebrachten Verhält-nisses kaum möglich. Es griffen solche denn auchum sich. Grieth besass nämlich wahrscheinlich schon

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