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Aus dem alten Münster : Erinnerungen, Skizzen und Studien
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Nehem, Nesselrode-Hugenpot, Lipperheide, Droste-Visch«'ring, von der Recke und Harthausen.

Die drei Elemente, die in der älteren Stadtgeschichtedie stärksten waren, erweisen sich auch heute noch im Stadt,bilde als herrschend. Das geistlich religiöse Element, dasneben den Bürgerhäusern und den Adelssitzen das tunst»lerische Trio bildet, gab der Domimmunität das Gepräge.Heute ist diese nicht mehr in sich geschlossen, aber die vielenneueren Gebäude haben sich in allen Stilarten bemüht, nurBestes zu geben.

Köstlich ist die Silhouette der vielgestaltigen Türme.Der Dom bewahrt seine überragende Stellung. Wuchtigragen die altehrwürdigen, Patina geschmückten Türme. DerKlang seiner Paulusglocke übertönt alle anderen. Der neueLambertiturm inmitten des alten Marktes und Kaufmanns»Viertels fällt dadurch auf, daß er sich, im Gegensatz zu allenanderen münsterschen Türmen, ohne Seitenstütze nicht diehöchste Erhebung sichern konnte. In der llberwafserkircheverrät nichts mehr von den Zeiten, da ein Chor frommerDamen hier seinen täglichen Andachtspflichten oblag. Ausmassigem Grundstock, dessen Pforte einst mit herrlichen Sta>tuen geschmückt war, die uns die Erde der Kreuzschanzewledergeschenkt hat, lockert sich der kraftvolle Turm nachoben immer mehr, verzichtet aber auf den hohen Holzhelm,den einst ein Sturm ihm geraubt hat. Er war und ist dasWahrzeichen der Stadt auf dem linken Aaufer. Der Turmder Ludgerikirche, der auf der Vierung sitzt, überhöht zwarden jüngeren, hohen Chor, verzichtet aber auf einen ficht«baren Abschluß seines obersten Geschosses. Durch die Fensterschauen Sonne, Mond und Sterne auf Münster herab.Martini endlich setzte dem Viereck nach dem Brande vonl9Il wieder die alte Haube auf. Der Prospekt Münsters

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