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Mittelhauses. Dieses Haus speziell aber auch andere Stellenbeweisen, daß das Straßenniveau im allgemeinen erhöhtund ausgeglichen wurde.
Vor einigen Jahren wurde ein an der Verbindung«-mauer innerhalb des Bogenganges zwischen den HäusernNr. 44 und 45 ein 1,20 Meter über dem jetzigen Niveaueingemauertes Gesimsstück von dem Verputze befreit, undes kam ein sehr reich ornamentiertes, romanisches Kämpfer«stück zum Vorschein". Man setzte es in das Ende des12. Jahrhunderts. Man kann es jedoch noch genauer be-stimmen; denn das Motiv kehrt fast genau in dem Fries imInneren des Chorhauses des Bonner Münsters wieder'.Dieses aber wurde von dem Propste Gerhard von Are(-j- I I 69) erbaut.
Bei einer langsamen Errichtung der Einzelhäuser hättendie gemeinsamen Säulen nicht entstehen können; denn der,der zuerst baute, hätte den AbaeuS nur halb ausnutzenkönnen, obwohl dann der Seitendruck der fertigen Bögenkein starkes Widerlager gefunden hätte. An den Straßeneck-Häusern (Orthäusern) stand der ganze AbacuS zur Ver-fügung, um — auch ohne Verankerung — von der ich nieetwas beobachtete, den Seitendruck aufzufangen. Bei auflange Zeit verteiltem Einzelbau der Häuser mit ihrenLauben und Steingiebeln hätten, wie mir Professor OttoGruber (Aachen) bei gemeinsamer Besichtigung bestätigte, dieeinseitig belasteten Ecksäulen ausknicken müssen. Nur dann,wenn der Giebelaufbau auf Grund eines dem ganzen Lauben-gang des Einzelhauses aufgelegten Balkens in Fachwerkwäre aufgeführt worden, wäre diese Gefahr vermieden ge-
' Das schönt Münster VII, 105. Vgl. Tafel II Nr. 2.' Clemen, Paul, Kunftdenkmäler Stadt u. Kreis Bonn, S. 70,Abb. 27. Vgl. Tafel II Mr. 3.
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