Der Rhein und seine Funktionen in der Geschichte.
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Staaten sich so heftig entzweien könnten und zwischenFrankreich und Deutschland gab es ja auch Jahrhundertehindurch fast keinen Krieg. Diese Teilungen erzeugtenalso ungeschützte Grenzen und das war um soschlimmer, als die wesentlichsten Plätze des West-end O s t reiches beide dem alten engen Mittelgebiete desGesamtreiches angehörten: die beiden KrönungsorteAachen und Reims, Paris und Mainz-Frank-furt liegen zu nahe. Das ist eine furchtbareWahrheit! Um so nötiger wäre ein organisierterGrenzschutz gewesen. Wenn die Teilung des Karolinger-reiches einen durch eine harte Schale nach aussen gutgedeckten weichen Körper durchschnitten hatte, so son-derten die neuentstandenen Teilkörper nicht wieder harteSchalen aus. So lange es nur Ritterzüge gab, Burgenund Städte fast immer jedem Angriff widerstehen konnten,war das defensive Deutschland noch leidlich sicher. ImZeitalter des Aufkommens der stehendenHeere, derU (Überlegenheit der Festungsangriffe über(I i e F e s t u n g ward es anders. Die westliche Macht,ein Einheitstaat, verfügte da früher und besser undumfassender über diese modernen Streitmittel, währendDeutschland zerrissen war. Es gab eine kaiserliche Armee,daneben die Armeen der Fürsten und daneben die Trup-pen der Kreise. Die elendeste Kriegsverfassung. Diesedrei Elemente waren nie wirklich einig, und die deutschenTruppenbesitzer liefen den Subsidien der Seemächte nach,so dass die entscheidende Landschaft, das Elsass und derOberrhein, nie ein ausreichendes deutsches Heer sah. Die
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