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2 (1923)
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Neuntes Buch. Waren. V. Die übrigen Waren. § 118. 119

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peten von Paris (trompes, wohl Kindertrompeten), Weberschiffchen(navetes de carrettes de lauto), Messer (vielfach), Sporen (esperons, sperons,auch von Brüssel und Böhmen), Dolche (dagues), Federmesser (tallaplo-mes), Scheren (von Batingen und de baxador, de beynots = mit Scheiden),Schmiedehämmer (martells per ferrer), Schusternägel, Stecknadeln, Näh-nadeln (häufig, dann agulles sequeres), Spulen (rodets), Markgewichte.An anderen Waren bemerke ich noch: Tuche (draps de Alamanya),Bänder (tiretes), Schleier (vels de dona), Bettdecken, Mützen, Barette,Filzhüte, Garne, Zobelpelze, Geldbeutel von Leder und andere (scarcelles),Biemen (correges), Pergament, auch Jungfernpergament (verga), Federn,Gänsekiele, Schwanenfedern (plomes de signe), Schweinsborsten, Bürsten(raspays de sedes), Alabasterbilder (ymagesde pedradealabastre), Bosen-kranzperlen, auch von Glas, Calcedon=Achates Chalcedonius, Alabaster,von Holz, aus Savoyen, de bruf ol (sehr viele), Brillen (ulleres), Brillen- undNadelbestecke (stoig de ulleres e de agulles), Brillenhölzer (fusts deulleres), Brillengläser (vidres per fer ulleres), Spiegel, Brennspiegel (miralsde foch), Zimmerspiegel (miralls de cambra), Spiegelglas (vidre de lunes demiralls), Tintenfässer (ulleres de tinters), ausgemalte Nußschalen (closquesde nou pintades, dins les quals ha ymatges pintades), Soda (massacot),Holztafeln (quadrans de fust), Häringe (arenchs), Lazur (Azur). Für dieDeutung bin ich Dom Antonio Tobella y Guixa vom Montserrat vielfachverbunden.

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V. Die übrigen Waren

§ 119. Luxuswaren: Korallen von Barcelona und Genua. Vertrieb. Penitenz undOliveten. — Perlen. Unz- und Zahlferlen. Edelsteine. Straußen- und andere Federn.

An zwei Orten hat sich die Gesellschaft am Handel mit der E del-kor alle(Corallium rubrum) beteiligt. Sie findet sich im Mittelmeerestellenweise an der Küste der Provence, dann an den Gestaden derBalearen Korsikas, Sardiniens, auch die katalanische Küste wirdgenannt. Aber am reichsten daran waren doch die Felsriffe längsder nordafrikanischen Küste. Da außerhalb des Mitteimeeres dasTier nur noch an der Nordwestküste Afrikas vorkommt, so war derHandel mit den abenteuerlichen farbengesättigten Gebilden seitalten Zeiten immer lebhaft, am stärksten richtete er sich nach demfernen Osten. Doch auch nach dem Norden fand er zahlreicheAbnehmer. Der Sitz des Handels hat sehr gewechselt: Pisa, Mar-seille, Genua, Cassis, Livorno, Neapel und Paris haben einanderabgelöst. 1

Für die Gesellschaft kamen als Ankauf platze Barcelona undGenua in Frage, deren Handel gesondert erörtert werden soll.

1 Zur Geschichte vgl. Lacaze-Duthiers, faistoire naturelle du corail, Paris1864. Garrot, H., La peche du coraü sur les cötes de l'Algerie, Algier 1900.Heyd 2, 610 f.

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