vfj
HBflu
210
Neuntes Buch. Waren. IV. Metalle und Metallwaren. § 118
WSk
mmWmmm
m&tim
Sil
«Sil
BN
H
An glatten und gestampften Schüsseln hatte man in Genua 1504 amLager 498 U zu 4 ß = 99 U 12 ß Wert und 247 zu 5 ß = 61 tt 15 ft1505 aber 470 & glatte. Man bezog mindestens die gestampften vonNürnberg. 1507 wollte man der örtlichen Lage wegen keine. 1
Für Valencia wurden 1480 Schüsseln in Nürnberg bestellt. Aus Flandernbestellte man qunkes pilatus (glatte Schüsseln). 2
Auch nach Saragossa kamen conques aus Flandern. 3
Die Nürnberger Eechnung von 1479/80 weist den Ankauf yon 45 Mes-singschüsseln, Quintal zu 12 fl (== 16 fl 9 ß), und 47 Schüsseln „mitgemelt", also gestampfte, Quintal zu 14 fl (= 22 fl 13 ß 6 hl.), auf. DasGesamtgewicht betrug 2 Quintal 96 1 / 2 #. Alle lieferte derselbe Mann, undalle wanderten zunächst nach Bavensburg. 4 Scherbecken wurden 1505von Genua in Nürnberg bestellt. 6
1478 wurden für Noffre Humpis in Frankfurt bestellt: 3 geschlageneZinnschüsseln, etliche kleine Senfschüsseln, 1 Fischkessel (wohlvon Kupfer) für 20 Stück Fische, für Jörg Blumen 2 Zinnschüsseln für
4 Personen, an 100 Teller, Löffel, auch ein Messingzäpflein mit einer„scheuten". 6 1479/80 erstand man für Bürgermeister Hans Humpiseinen Messingzapfen (von 5 U für 14 ß) . 7
Die Armbrustschützen von Eavensburg erwarben 1480 105 3 / 4 # Zinn-schüsseln, die Büchsenschützen gleichzeitig 107 U , mit Fuhrlohn kostetensie 10 fl 13 ß 6 hl. und 11 fl 5 ß 2 hl. 8
Die Einführung vonLeuchtern nach Spanien war sehr verbreitet.Die spanischen Quellen reden von canelobres, die deutschen vonKerstal, Kerczstall, die Deutung gibt Eichental in seiner Chronik,wo deutlich Kerzstall das Kerzengestell, der Leuchter, Kandelaber ist.
Kerstal wurde von Valencia mehrfach in Nürnberg bestellt, in derBotig sollten sie verkauft werden. Einmal lautet die Bestellung auf100 tal d'aryant, 50 zu 18 fl und 50 zu 20 fl, sie sollten in Bürsten ver-packt werden, darin kämen sie wohl und sauber über. 1479 wurden
5 Ballen in Bouc verladen. 9 Auch in Saragossa verlangten zwei Kundendavon. 10 In Barcelona führte 1438 die Gesellschaft ein Faß ein. Diemeisten dieser Leuchter waren wohl aus Messing. In Nürnberg bestellteman für Noffre Humpis einen hangenden Leuchter für 1% fl. 11
Sehr berühmt waren und in großen Quantitäten wurden nachSpanien eingeführt Schellen, aus Bronze oder Messing.
Die Gesellschaft brachte 1479 zwei Ballen von Mailand nach Valencia,auch lieferte dasselbe Gelieger 14 große Schellen an Noffre Humpis. 12
1475 wurden 11 Dutzend kleine Spritzen, 2 Dutzend für 1 fl, inNürnberg für Valencia bestellt. 13
1477 war zu Nürnberg ein Mörser gekauft und Junker Veit Sürg zu-geschrieben worden, der ihn aber nicht annehmen wollte. 14
1 3, 269. 293. 299. Vielleicht darf man auch die copadine di loton von Mai-land hier einreihen. 3, 256. 2 3, 108. 186 f. 359. 3 3, 172. 424. Becken vonNürnberg. 3, 193. 4 3, 355 ff. 5 3, 293. 8 3, 338. 340 f. '3,353. 8 3, 353 f.8 3, 99. 108. 189. 359. in Nr. 30. 10 3, 193. » 3, 340. Pasi 187 v. führt unterden nach Mallorca eingeführten deutschen Waren Messingbecken, Paternosterund candelleri an. 12 3, 261. 267. 13 3, 20. 14 3, 332. Umtausch eines altenMörsers 3, 353.