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1 (1923)
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226
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226 Fünftes Buch. Soziale Bedeutung der Gesellschaft, zur Kultur. § 31

B

Memmingen zurück (einmal 10 fl). Alte Anhänglichkeit an Konstanzkommt auch bei den Spenden „durch Gott" zur Geltung: die Bar-füßer erhielten (in 7 Eechnungen) 64 fl, die Augustiner (in 6) 41 fl,die Schottenmönche (in 2) 8 fl, endlich die Karthäuser in Ittingenim Thurgau, die eben aus Frankreich eingewandert waren (in 2)4 fl. In Lindau erhielten die Barfüßer in zweimal zusammen 20 fl.

Die Zahl der bedachten Frauenklöster ist weit erheblicher. Eserscheinen aus dem Allgäu die Franziskanerinnen zu Kißlegg (in6mal) mit 18 fl, die Grauen Schwestern im Eosengarten zu Mem-mingen (in 3mal) mit 15 fl, die Franziskanerinnen von St. Anna zuKempten (in 4mal) 13 fl und der nicht regulierte eigenartige Konvent,,Nonnenstein" zu Isny (in 4mal) mit 12 fl. In und um Bavensburgwurden am meisten bedacht die Schwestern zu Beute (bei Waldsee)(in 5mal 30 fl), die Franziskanerinnen zu Oberwarthausen (in 8mal76 fl), die Franziskanerinnen zu Berkheim (BA. Überlingen) (inömal 19 fl), die Schwestern des 3. Ordenskonventes an der Steigezu Lindau (in 2mal 8 fl), die Dominikanerinnen zu Bubacker (beiÜberlingen) (einmal 3 fl). In Konstanz erscheint das noch heutebestehende Augusterinnenkloster Zofingen (in 6mal 34 fl), dieAugustinerinnen zu Inzigkofen (bei Sigmaringen) (einmal 8 fl), dieSchwestern in Villingen (wohl das Bickenkloster, in 4mal 21 fl), dieFranziskanerinnen von Grüneberg (bei Hörn am Schiener Berge) (in2mal 8 fl), die Schwestern zu Magdenau (?) bei Frauenfeld, Zister-zienserinnen (in 4mal 13 fl), 1 die Tertiarerinnen von Appenzell (ein-mal 3fl). Die Schwestern im finstern Walde (in 4mal 9 fl) habe ichnicht feststellen können, wie die Schwestern in der Au (2 fl). DieFranziskaner von Vai de Jesu erhielten 917 2 fl, die zu Lenzfried 129,die zu Konstanz 64, endlich die Augustiner zu Konstanz 41 fl.

Ein lebhaftes Interesse wird auch für einzelne Pfarrkirchen be-kundet. In Bavensburg schenkte man dem guten Herrn Sant Jos(wohl der Pfarrkirche St. Jodoc) in 7 Malen 65 fl (einmal „an Bau"),an St. Lenhart, worunter wohl die von Henggi Humpis gegründeteund mit einer Meßpfründe dotierte St. Leonhardskapelle in der Vor-stadt ölschwang gemeint ist, in 9 Malen 40 fl (doch laufen da wohlverschiedene Zwecke durcheinander). 2 Der Pfarrkirche in Ellhofenspendete die Gesellschaft 42 fl (Ömal); diese Herrschaft war kurzzuvor an das Geschlecht von Mdegg übergegangen. Die Humpisi-sche Patronatskirche in Grünkraut und die in Bodnegg empfingeneinmal je 4 fl, die Kirche zu Leermoos 10 fl, die zu Lesera (?) tit.s. Pelagii 20 fl, die zu Leupolz 10 fl, eine Kapelle zu Feldkirch 3 fl,die Kirche zu Biethausen (Patronatsherr Spital in Bavensburg, in3mal) 11 fl. Die Friedhofskapelle St. Jodocus in der KonstanzerVorstadt Stadelhofen erhielt 17 fl, St. Peter 4 fl, die Kirche vonErmatingen 1497 5 fl. Gerade bei einmaligen Spenden darf man

1 Anders kann ich die schwer lesbaren Namen Merka, Maruka nicht erklären.

2 Rieder 3, Nr. 8335 (Bestätigung der Pfründe 1413).