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1 (1923)
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Nidegg bis Eichlin

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Er ist wohl sicher der von 1475 bis 1502 in vielen städtischen Ämternerwähnte Bürgermeister.

*Hieronymus. Hatte 1497 ein Jahr lang die Rechnung zu Mailandgeführt, war zweiter in Mailand, Ehrung 25 fl, für Abgänge 10 11 zuge-schrieben. 1500 Geselle wohl auf der Straße, keine Ehrung. 1503 guterSchuldner. Unter „wir sond" noch 1507.

Die Öler gehörten nicht zur Sünfzengesellschaft.

Kantz (von Ravensburg und Biber ach).

*,,Jörys, Lütfritz Muntbratz von Costentz werbender Diener" 142in Bern vor Gericht.

Ital Eentz, Konstanz, unter den guten Schuldnern mit 265 fl.

Nach Hafner wurde 1366 Dietrich Bantz in Ravensburg als Bürgeraufgenommen. 1405 ebenso Michael Rantz unter Bürgschaft vonHeinrich Humpis und Heinz Isenbach.

Ratz (von Memmingen).

Jakob hatte in der Gesellschaft an Hauptgut und Gewinnung 1004 flliegen, nach seinem Tode 1494 regelten seine Erben: sein Sohn Jörg undseine Tochter, Ehefrau des Frick Sigmund, die Auszahlung (Schulte 2,Nr. 371). Dazu Vollmacht Ravensburger Stadtarchiv. Erben 1497unter„was wir sond".

Dieser Jörg wird als Memminger bezeichnet. Jos Humpis hatte eineRätzin zur Ehefrau (Stammutter der Ratzenrieder Linie).

Richenbach (aus Konstanz und Freiburg im Breisgau).

Wilhelm I vermachte 1467 seine Einlage bei der Gesellschaft seinemSohne Bernhard (Heyd 85, aus Konstanzer Missivenbuch). In denSteuerbüchern 1451—1472.

Bernhard, Bürger zu Freiburg im Breisgau. Seine Kinder unter„wir sond" und Auszahlung auf der Frankfurter Messe mit 174, alsoEinlage etwa 1040 fl. Über die Auszahlung zwei Briefe der Stadt Frei-burg an „gemeine koufflüt gesellschaft ze Ravensburg" (Freiburg,Stadtarchiv, mitgeteilt von Ammann). Zunächst (1501) wollte der Vor-mund das Hauptgut, das vom Großvater Wilhelm I in die Gesellschaftgelegt worden war, dort belassen. 1504 war aber ein Vertrag abge-schlossen über Auszahlung, alle Frankfurter Messen 131 fl.

*WilhelmII war dauernd in Konstanz gesessen. Über seine dortigeTätigkeit vgl. unter Handel nach Landschaften: § 82. 1500 nochganze und halbe Gewinnung. In den Konstanzer Steuerlisten steigt seinVermögen mit kleinen Schwankungen von 350 -\- 2990 t6 in 1477 auf450 -\- 5400 in 1497. 1477 hatte er sein Bürgerrecht für kurze Zeit auf-gegeben, 1486 kehrte er zurück. Seine Erbin (Testament von 1496)war seine Tochter Anna, die in erster Ehe mit Friedrich Gurias, in zweitermit Paul von Moshein verheiratet war. Er starb 1499.

Richenbach gab es auch in Isny, Leutkirch, Kempten und Mem-mingen. Die Kemptener stammten von den Rittern gleichen Namemim oberen Illertale.

Richlin, jetzt Freiherrn Reichlin von Meldegg (von Überhingen undKonstanz).

Klemens. Hochangesehener und bedeutender Bürgermeister derReichsstadt Überlingen, Sohn des Konstanzer Stadtarztes Andreas