Hürus bis Meyer
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Lind (aus Konstanz?).
* Heinrich. 1497 Geselle zu Valencia, als fünfter, also sicher sehrjung.
Ob ein Angehöriger eines der sehr alten Konstanzer Geschlechter?Daraus war zuletzt im Bäte Ulrich Lind von 1428 an. Er war darinbis zu seinem Tode am 23. Aug. 1480. Er hatte 1429 den Auszug derGeschlechter mitgemacht. Nach Konstanzer Häuserbuch 2, 446 machtes den Eindruck, als sei er der letzte seines Geschlechtes gewesen.
Linhart, Antoni. 1474 war er aus der Gesellschaft ausgeschieden undwurde es verboten, ihm irgend etwas zu leihen.
*Hans. Verkaufte 1438 an Ital Humpis für 300 fl einen Zins von12. fl aus allem dem Gelde, das er in der Gesellschaft hegen hatte. Erzahlte also 4 °/o und rechnete dabei auf eine höhere Dividende, derenBetrag über 4 % ihm verblieb. Zeitschrift f. Gesch. des Oberrheins 32,143. 1467 hatte er Waren der Gesellschaft in Mayenfeld hegen, die erüber den Splügen führen sollte, er weigerte sich, sie über den Septimerzu fertigen, lieber wolle er über den Kunkelspaß. Schulte 2, Nr. 189.
*Eudolf (oder heißt er Lienhart Eudolf?).. Von 1504 bis 1511 alsDiener nachzuweisen, und zwar stets als Warenbegleiter auf dem Wegezwischen Bavensburg und Mailand, dem entspricht es, daß er die Ge-sellschaft bei dem Streite um die Fürleite in Zizers vertrat (Schulte 2,Nr. 289). Er steht nie unter den Ehrungen, wohl aber unter „was wirsond". 1514 seine Erben. Heimat unbekannt.
Luckly (aus Bavensburg).
♦Hans, Bürger zu Bavensburg, 1440 Vertreter der Gesellschaft in
Wien. 1467 in Lyon. 1474 tot, unten
3, 11.
Ob mit Luti identisch?
Oder verwandt mit Jordi Luch (1477 und 1479 in Barcelona) und MartiLuch (ebenda 1469)? Vgl. auch unten 3, 139.
Lüti (aus Bavensburg).
*Hans, war mit Oswald Morgen 1448/49 Vertreter der Gesellschaftin Nürnberg.
Man wird aber wohl weiter Peter Lüti auch zu den Einlegern rechnendürfen, da er erstens seiner todkranken Schwester — s. unter Cristan —Gut bei der Gesellschaft einlegt, zweitens 1421 Bürger in Bavensburgwurde unter Bürgschaft von Jos Huntpis. Er war verheiratet mit ElßMoßherin, U. L. F., Juni 8.
Mangold von Sandeck (von Konstanz).
Frau Agathe, geb. Muntprat. 1500 ganze und halbe Gewinnung,1503 Zahlung Frankfurter Fastenmesse: 33 fl. Ihr Ehemann war dervor 1492 gestorbene Konrad Mangolt. Im Bäte begegnet er 1467 nurbis 1485. 1497 erwarb sie eine Einlage von 1800 fl.; vgl. oben Herten-stein, Jakob. Ihre Tochter Anna zog ihren Ehemann Jakob vonHertenstein in den Kreis der Gesellschaft. Jene zahlte 1504 Steuer von3300 + 2900; 1517: 1500 -\- 1500 U . Sie muß ein recht hohes Lebens-alter erreicht haben. Konstanzer Patriziat.
Meyer (aus Bavensburg).
* Jos. 1459 und 1461 in Nürnberg als Geschäftsführer, ebenso 1472,er war dort mit seiner Familie, von dort aus ging er auf die FrankfurterMessen. 1474 wieder dort. Im Steuerbuch von Bavensburg 1473 wird
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