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1 (1923)
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174
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Viertes Buch. Personal der Gesellschaft. § 24

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Von wesentlicher Bedeutung sind die Nekrologien der Karmeliter (Karm.)in Stuttgart und der Marienpfarrkirche in Ravensburg (U. L. F.), dashier zum ersten Male für den Stammbaum benutzt ist. Es war not-wendig, bei diesen führenden Geschlechtern, Humpis und Muntprat, denganzen Stammbaum zu geben, um auch für die Beziehungen zum Land-adel eine Grundlage zu geben. Das Wappen vgl. Abb. 1 oben S. 19.

I. Generation. 1. Frick erscheint zuerst 1331, war Stadtammannvon mindestens 1335 bis 1342, Landvogt von 1343 bis 1346. Memoriebei den Karm., Aug. 26: Friderici Huntpis antiqui advocati patrisHenggi Huntpis. 2. Klara von Engertwiler. Die Ehe ist sicherbezeugt durch Urkunde von 1346 (Batzenried, Lade 41, weiß). Sie warin zweiter Ehe mit Johann von Ankenreute vermählt, bezeugt durchU. L. F. zum 11. Juni. Ihre Kinder erster Ehe waren 1346 noch mino-renn. Eine Tochter Ursula heiratete Nikolaus Schindelin ebenda Juni 11.

3. Humpis der Lange.

IL Generation. 4. Ital, Bruder von Henni nach Bürgerbuch 1374.War danach Stadtammann (StA.) und kommt als solcher bis 1383vor. 5. Hänggij Johannes I, erscheint zuerst 1376. 1388 f. StA.;1385, 1392, 1403, 1406, 1407, 1417 BM. (Bürgermeister). Als Sohn von1 und 2 festgelegt durch U. L. F., Mai 13, Sept. 3 und Karm., Mai 23und Aug. 26 gesichert. Eigene Mem. Karm., Sept. 25. U. L. F., Okt. 8.Nach seinem Epitaph starb er 1429 Sept. 25. Er erreichte also ein Altervon mindestens 83 Jahren. Möglicherweise waren Schwestern an RufMötteli und Hans II Muntprat verheiratet. Vgl. jedoch oben S. 21.

6. Elisabeth, Tochter von Johannes Erler und Ursula. U. L. F.,April 29. Karm., Mai 9. Johannes Erler 1397 bei der GesellschaftZum Esel, also Ravensburger Bürger.

7. 8. Ulrich I erscheint 1354, 1364, 1377, 1381, 1382, 1385, 1399,1410, wohnte 1361 an der Kirchgasse. Mem. Karm., Mai 10, wenn daszutrifft, hieß seine Ehefrau Anna. Ulrich wie Michael (30) wurden inder Faberkapelle beigesetzt, seine Gattin oder Mutter war dann wohleine Faber. Vielleicht handelt es sich aber um Ulrich (29). Da 1506 imStreite um die Faberkapelle als Kläger an erster Stelle Kaspar Humpis(112) und Jakob Humpis genannt Federbürger (118) auftreten, dann HansFaber u. a., waren sie wohl alle Nachkommen der Stifter. Das legt dieVermutung nahe, daß sowohl der Humpissche Ast in der Kirchgassewie der Michaelissche von Ulrich (7) und einer Anna Faber abstammen.9. Heinrich I. 1381 Bürgerbuch und 1385 St. Galler U.-B. 4, 349, alsBruder von 7 erwiesen, zugleich Bruderschaft zu Henggi ausgeschlossen.1394 BM. Lebt 1405. 1422 tot. 10. 11. 1353 Gebtz filiaster Hum-pisinun. Bürgerbuch. 1375 bürgen für Ital Gebtz Ulrich und Heinrich,wohl seine Schwäger. 12. Durch Urkunde von 1388 als einziger Sohnund Erbe von Lang Huntpis erwiesen. Schulte 2, Nr. 328. 1412 vgl.St. Galler U.-B. 5, 14. 1406 St.A.

III. Generation. Die Filiation von Hänggi hängt von folgendenQuellen ab: 1. 1436 sagt Jos (19) betr. der Landvogteigrenzen aus, erhabe von seinem Vater Hembgin gehört. Da es auf einen möglichst altenGewährsmann ankam, reichte damals das Zeugnis Hänggis, das seinSohn vorbrachte, mehr als 70 Jahre zurück. Fürstenb. U.-B. 6, 287.2. In der Liste der Gesellschaft Zum Esel werden Friedrich (13) und