Frei bis Geldrich
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Geisberg (von Konstanz, jetzt Freiherrn Gaisberg von Schöckingen).
* Jörg. Er war seiner Orthographie nach zu urteilen, in Flandernaufgewachsen, erscheint dann zuerst als Geselle in dem Notatenbuchdes Eavensburger Skriptoris, sollte mit dem König Eene" verhandeln(3, 15). 1477 war er auf der Gesellschaft Eechnung. Im Januar 1478reist er nach Genua zur Neueinrichtung des GeHegers. August 1479Eeise nach Eavensburg, Ende des Jahres wieder in Genua. 1486 ister als Glied der Gesellschaft, wie es scheint, unverheiratet gestorben(Heyd 86). 1473 hatte er sein Konstanzer Bürgerrecht aufgegeben,aber sein Bruder sollte sein Gut versteuern, 1477: 266 -\- 1934, 1484:450 -\- 2050 U . Schon 1470 hatte er mit seinem Bruder Kaspar eingemeinsames Testament aufgesetzt.
Kaspar (sein Bruder) war auch Teilhaber der Gesellschaft. Heyd 86.Wurde 1486 wieder auf 12 Jahre Bürger von Konstanz. In den Steuer-listen von 1477: 1226 -j- 686, 1479 weniger, dann erst wieder 1497 und1504 mit 660 U.
Bei Clas und Antoni Geisberg halte ich es für unwahrscheinlich,daß sie Mitglieder der Gesellschaft waren. Claus erscheint auf der Oster-messe und der Augustmesse 1477 in Lyon. Gläubiger (3, 197 und 207).Bei Antoni ist eine Stelle von Oktober 1479 nicht klar (3,13), er könnteimmerhin früher Teilhaber gewesen sein, 1489 hatte er einen Eechts-streit mit der Gesellschaft. Jener Claus starb früh, vor 1481. Er hinter-ließ ein bedeutendes Vermögen. Seine Witwe versteuerte es bis 1490,dann ging der Hauptteil auf Jakob Geisberg über (1000-)-4800), bis1526 stieg es auf 1858 -f-16 142 Vi. Dieser war Mitglied der Zunft zumBosgarten, in vielen städtischen Ämtern und der Hauptförderer derEeformation. Anton aber, ein sehr unruhiger Mann, machte mit KonradGrünenberg die Wallfahrt nach Jerusalem, dort wurde er Eitter. Erwar nacheinander Bürger zu Konstanz, Zürich und St. Gallen, demHandel hatte er wohl früh den Eücken gekehrt. Er starb verpfründetin St. Gallen, sein Sohn war gerade dort zum Abte gewählt (1504—1529).
Dorothea, Frau, s. Blarer.
Jörg. Ihm wird 1503 in Lindau nach Frankfurt etwas eingeschlagen(3, 381).
Geldrich (von Eavensburg), seit 1326 in Eavensburg nachzuweisen.Vgl. Müller, Königszinse, S. 72. Schon sehr früh unter den Geschlech-tern.
* Hans. Nach Kindler von Knobloch, Sohn von Konrad Geldrichund Margareta Täschler. Ist schon ziemlich selbständig vor 1477,er führte damals die Botig in Valencia, schwere Tadel über seine Nach-lässigkeit (3,17) 1478 kehrte er aus Spanien heim, er und seine Brüdertraten aus der Gesellschaft aus, nach den beiden Frankfurter Zah-lungen (105 und 95 fl) betrug ihr Anteil mindestens 685 fl. Die Steuer-listen zeigen ein bis 1512 stets steigendes Vermögen (525 -\- 1715).Von 1504 an war er öfter Bürgermeister. Sein Vater war wohl KonradGeldrich (1469—1488 öfter Bürgermeister). Ob der Gemahl der BarbaraHumpis (113)?
Wilhelm. Für seine Zugehörigkeit kann ich als Grund nur anführen,daß ihm 1503 auf der Frankfurter Fastenmesse Einkäufe gemacht werdensollten.
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