Druckschrift 
1 (1923)
Entstehung
Seite
XVIII
Einzelbild herunterladen
 

^SäBKi ,,: * : iftääsK

XVIII

Vorwort zu vorliegendem Werke

7 '''' ;i "'

. ..... ...

. . . - "tu

IIP 5-

: Sl | g ' ?£55WTOHffiMHHllllfl"" B

a k ;: s ...

«f K' | "

ms

n

m

Die Bearbeitung und Drucklegung wäre ohne Zuschüsse unmög-lich gewesen. Da trat fast sofort die eben begründete rheinischeGesellschaft für wissenschaftliche Forschung ein, die einen späternoch um 1000 Mark erhöhten Kredit von 9000 Mark eröffnete undaußerdem die Kosten einer archivalischen Eeise in Oberschwabenund einer in Spanien (beide 1912) bestritt. Mit ihrer Genehmigungging die Veröffentlichung im Jahre 1920 in die Eeihe der von derHistorischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissen-schaften herauszugebendenDeutschen Handelsakten des Mittel-alters" über. Der Bückhalt an der rheinischen Gesellschaft gab mirden Mut, Zeit und Kraft an dieses Werk zu wenden.

Der immer tiefer sinkende Stand der deutschen Mark lockerteaber die Aussicht auf den Druck. Im September 1920 wandte sichdarauf gütigst Herr Minister Dr. Am Zehnhoff zu Berlin, der er-probte Freund der Geschichtsforschung, an einige Herren, umdie Drucklegung zu ermöglichen. Bereitwillig spendete SeineDurchlaucht der Herzog Engelbert von Arenberg, jetzt in Bonn,10000 Mark und Herr August Thyssen zu Schloß Landsberg5000 Mark, gleichzeitig die Herren Peter Werhahn (f) in ISTeuß1000, Dr. Louis Hagen in Köln 10000, Otto Wolff in Köln 20000und die wissenschaftliche Gesellschaft in Freiburg i. Br. 1000 Mark.Im folgenden Frühling stifteten die Köln-Eottweiler Pulverfabrikenin Berlin 10000 Mark und die Dynamit-Aktien-Gesellschaft vormalsNobel & Co. in Hamburg 8000, die Herren Generaldirektor Dr. MaxDuttenhofer in Berlin und Generaldirektor Prof. Dr. Flechtheim inBerlin je 1000 Mark. Später traten noch hinzu der badische Staatmit 10000 Mark und der württembergische mit 20000 Mark. Zu-sammen wurden 107000 Mark aufgebracht. Der tief bedauerlicheEückgang der Mark hat freüich den ursprünglichen Wert dieserSpenden vermindert, doch konnte rechtzeitig ein erheblicher Teilfür die Druckkosten verwendet werden. Die Historische Kommissionwird noch einen weiteren Betrag aufzubringen suchen.

Der Druck begann März 1921, mußte aber öfter unterbrochenwerden. Die Deutsche Verlags-Anstalt hat nicht nur die Bedin-gungen des damals abgeschlossenen Vertrages pemlich eingehalten,sie hat auch allen meinen Wünschen restlos entsprochen. Ich kannden Dank nur in Worte kleiden. An den Freunden der Geschichtevon Handel und Gewerbe liegt es, das Wagnis der Verlagsbuchhand-lung glücklich zu beenden. Ohne jene hochherzigen Spenden wäredie Vollendung des Buches trotz der Opferwilligkeit des Verlagesunmöglich gewesen. Mein Dank wird von den Lesern und Benutzernaufs wärmste geteilt werden.

' ü