i!si
M^!lii!sl,'«IZ!
M
^ «,k!^>ü>l»li!^
scheid /Tkamen vnd Würckung l 11 Theil. 357^
Boulctum. Solcher Meinung laß ich bleiben/vnnd will bey mir den Birckenbaum ein ge-schlecht Papyri lassen sein/der gestalt vnnd würckung halben/ will dochhiemit bemaltenAcoph !afio ftin Papyrum / der nit vberzehen Elen hoch inn Egypten sollwachsen/blei-bln lajscn.Es wachsen doch bey vns die Eychbeum nit alle gleich/dann etliche werden hochvnd seh? dick/etliche aber bleiben kurtze stauven/wann sie schon hundert jarig werden. Wa-ruinb soit solche den Bircken vnd andern Beumen nicht auch widerfahren?
Von der Krafft vnd Würckung.
! A S Bircken geschlccht wärt mehr zü dienst arbeyt/ dann zur arßney gebraucht/wiewoiesauchnutz vndgütist/nnerlichvndeusserlich/züvilen festen.
Innerlich.
ER süß safft von den Birckbeumen im ^entzen empfangen/soll güt seincgedmn-Dicken) für den Stein vnd Gälsucht. Etlich distMieren den selben/vnd brauchen ihn zü ^suche.^ mancherley Flecken am 4elb. Decken.
Eusserlich.
E R Birckensafft/ sonderlich wenn der wstilliert ist/ heilet die feule im Mund/aller- Aule im Mund.!leyAttermälervnnd Flecken/ darmit gewaschen. Solches thütauch das Wasservon dem grünen laub geb?andt. So man die Magen c darmit man Käse gerinsel ^rmic?' "macht) mit dem Bircken safft einlegt oder einbeißt/ alle Käje/ so daruon gemacht werden/ keine würn-diebleibenstchervondenKäßmaden /vndistcmexperiment. Aber die Rinden )ü Eschen j„ käß komm,gewndt/vnd ein -Laugen daruon bereit/ist vt! krefftigerzüobgemelten pzesten.
Sonstanderewürckungvnd tugenddesBirckenbaumsmögen nitwolerzöhletwer-dm Dann auß den zincken vnd reisern macht man scharpffe rüten vber die böse Kinder. ^
Man machet auch die besten Keerbesen darauß in vnserm 4and. Auß de jungen Bir-cken machen die Bawren garben seyler/ zü der frucht in der Ernde/ dann es geben gemelteBircken zähe starcke gebande vnd nng/ zu vilen dingen nützlich. Also liset man auch vom ^ ^
Papyro / das der König Antigonus soll Seyler zu den Schiffen darauß haben lassenmachen-
Die Bircken rinden bleiben bey den Armbrustern/ aber das holtz/ vnd insonderheit die Armbmster.zähe harte vnderste klötze/bey der Erden gewachsen / gehören für die Wagner / darauß ma- Wagmr geschw.chen sie Achsen vnd Felgen zu den Rädern-
^ Zü den roten Augen ein güte Artzney / Nimb ein frische Bircken rüt/ zind sie an/legsauffein Becken/laß also b:enen/so glbts auffdem Becken ein feyßten safft/darmtt bestreich Rote äuge«,die Augen winckel-Du magst auch ein besem also anzünden/vnd auff dem becken halten.
Dtser safft tst auch treffenlich güt wlder die Bauchwürm/ so man nn düchlew darinnnchet/vnd auffden Nabel legt. 1- ^
arg Tannen pnv Kim
holtz. Kap. lxxvj.
SH müß nühn ms hochgcwckldc/vnnd sehen wie die
Hartzbeum auffgestigen seind/ vnd so ich inn das gewtldtnuß kom-men/find ich züm ersten den Edelen Hartzbaum/inn den hohen Al-pen des obern Teutschen-Lands / als vmb Wallis/naher Italien.Vnd ist aber diser hoher schlechter Baum / mit vilem zartem Haarbekleidet/das ist sein laub/gany Eschen färb graw. An disem hohen . ^^ Baum wachsendieedeleZirbelnüßlein/vnderdenlang^nzapffen/tvelcherbrauch vastberhümptistinderArtzney.
Vvv v