Druckschrift 
Kreütterbuch,|| Darin vnderscheidt, Nam=||men vnd Würckung der Kreütter, Stau=||den/ Hecken vñ Beumen/ Sampt jhren Fr#[ue]chten/ so inn Teutschen || Landen wachsen ... || Jtem von den vier Elementen/ zamen vnd wilden Thieren ... || Auch wie alle Speiß vnnd Dranck/ Gesunden || vnd Krancken/ dargereicht werden sollen.|| Alles durch H. Hieronymum Bock ... || beschriben.|| Jetzund zům Andern mal ... || gebessert vnd gemehret ... Durch den Hoch=||gelehrten MELCHIOREM SEBIZIVM Silesium, Der Artzney Doctorn/|| vnd Ordinarium der Statt Straßburg.|| Sampt drey n#[ue]tzlichen Registern.||
Entstehung
Seite
212r
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Mmm vnd Würckung II Tbets.Äaiier Steln Klee.

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Züm andern wachsen noch zwen gäleKlee/ ^mit gälen runden ged-ungenen blümen/wiedie Fleischblümen.?kach abfallung der selben/gewinnet der eingebogene sehötlein vber ein-andergantz klotzecht/ein ^edes wie ein Bockshömlein/oder wie ein halber zirckelanzüsehe.

Der samen darinn vergleichet sich mit der ge-stalt vn geschmack dem Pfrimmen samen

Der ander diser art/wiewol er nm Klee blet ^tern/dünnen zin cklein / langen wurtzelen/vndgälen gefüllten blümen/ dem vorigen gleichist/so erscheine doch die blümen gäler vn grös-ser. Auß Visen werden lange schötlein stngerslang / gemeinlich d:ey oder vier von einer blü-men /anzusehen wie die Vogels klawen/mikrundem samen gefüllet / den kleinen Wickleinnitvnähnlich. Dasistnün (wiejetzgemelt)diserjetzgesetzte Klee kreutter vnderschetd/nemlich die blümen vnd schotten.

Aüm dntten ist noch ein groß gewächs fürHanden/wachßt an den rauhen stctnechte Re- Steinwicken.chenvnäckern.Äas gewinnet schöne lctbfarbweljse/ gelungene Klceblümen/mit erwaspurpur vermenget Die bletter seind etwasgleich/also haben wir diser kreutter fünsf. ^

Noch haben wir den kleinen Steinklee für^ Gulven Sieln-handen/welcher auch in ftüchten/ inn ackern nee.vnd Garten gesunde würt.Vnd ist em Sommer Kleekraut. Gehet järltch vom außgefal-lenen samen Herfür im Frülinq/gewinnt run-de Kleebletlein als der weiß Wysenklce/bluckgegen der Ernd/von färbe galer/ die blümlemseind klein gelungen / rund als Erweissen.

Mennach der zeittigungzü schwärzen knöpfjlein/das ist der krumb gelungen samcnmschwWm schötlein versehlossen Spunget nicht auß wie andere legumina / sonder er-Wslchm semenheußlein blß zür keimung. Ist nün meh! vnder die vitm der Garte frücheBcsihe Columellam ltb.ijeap.xj.Wlr Teutschen haben solcher samen vnd pflan-lilingkctn acht/ lassen sie als vnkraut fahren.

Vbcrangezelgte Kleekreutter vnd blümen / finden wir noch ein schöne Gotdgale ge-^MeKleeblüm/auffden straffen vnd Rechen wachsen.Vergleichet sieh mit der gestalttmlclbfarbcn welssen Steinklee/dwben gemeldt. So bald die blümlein außfallcn/würtüllj? jeder blümen ein Vogels klawe/etlich mit d:eyen/etlzch mit vier schöttlein/ voller run-^ kömlcm/als die kleinen Wicken/dle wurtzel diser Frucht ist lang/ho!tzccht/vn des Win-lllöchh:ocken/schlccht jarlichvo newem auß/vndgewinnet dünne Rütlcinauff der Er>vmgchmtet.Von discm gewäche ist tm ersten Buch auch gedacht.

bitter finden wir in den fruchten zwey Klee kreutter wachsen/komm jarlich mit jhz- Rayenklee.Wuttlndcr Emdvollkomltch/das seind schöne d:auschlechte steudlein/ mit kurtzen wür- Hasettpsölicut.

^jhrbeiderkletdungseindeschenfarbeKleeblättleinvmb die Rütlein gesetzt- Eins^Mtzgälcn gelungenen blümleln/ vollkommenluher dan der klein Steluklee. Das" ttWg^tz welßfarben Katzlein gleich den Bellen Kätzlem lm Glentzen So beiderKäylem zetttlg werde/haben sie jren klelnen/galfarben runden same m den.^"Atzlcm verschlossen/ nicht grösser dann derHtrßm. Acrgeschmackalsanocre