Druckschrift 
Kreütterbuch,|| Darin vnderscheidt, Nam=||men vnd Würckung der Kreütter, Stau=||den/ Hecken vñ Beumen/ Sampt jhren Fr#[ue]chten/ so inn Teutschen || Landen wachsen ... || Jtem von den vier Elementen/ zamen vnd wilden Thieren ... || Auch wie alle Speiß vnnd Dranck/ Gesunden || vnd Krancken/ dargereicht werden sollen.|| Alles durch H. Hieronymum Bock ... || beschriben.|| Jetzund zům Andern mal ... || gebessert vnd gemehret ... Durch den Hoch=||gelehrten MELCHIOREM SEBIZIVM Silesium, Der Artzney Doctorn/|| vnd Ordinarium der Statt Straßburg.|| Sampt drey n#[ue]tzlichen Registern.||
Entstehung
Seite
207v
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Ilingfrawen^rcntzblümct».

Vnreine Müt-ter.

Verlorne milch.

Affter.

Harter stülgang.

Schappcl.

Von dcrkreuttcr Vnderschcid/

wassergenosscn/vcrtreibetdiemilch.So bald ich nünbeidcMeister darüber Mm

mich Flowmor trüg sichnitvbel darzü/außgenomen den geruch derwurkelnülMklu!!spünvhab sie doch also(blß bessers kompt)vnd'dz capit.Circea/^irceaoderClmoM 'i-ben.Dcralt Theopw. lkbvj.cap.vltimo hat diser blümen freylich auch nitvcrgchn/>rchaber vnder seinen Violen wachß/weiß ich nit/mich daucht ein mal es weresemMj!^Wer da will der halt sie für Amaranthum/ich kenne vnd hab auch mein Atnaranl^w'

Von der Krafft vnd Würckung.

/^Egenwertige blümcn/krautvndwurtzel /seind etwas dmckenerComplcM/ch4^/zeit fttnd tue blümen allein im brauch bey den Iungfrawen / die machen Km^darauß/wiewol diß gcwnche zur Artzney auch düglich/ ist es doch nit vilmbmch/vmb seines vnbckandten namens willen.

Innerlich.

INHand voll dises krautssamptderwurtzel vnnd blümen vber nacht mn MWj^^weiffen Weins gebeißt/darnach gesotten vnd gedmncken/ seubert dievnmne Wtcr/ctlkche tag aneinander angetnben.

Der ftmen zerstojsen/ vnnd mit Wein gedzuncken/b.'ingct die Verlorne milch M^bgemelte würckung lißt man von dem gewachs Ctreca/ wa es aber nicht Clrccawttchist dlseschrlfft vberstüjstg.

DaskrautinnWein gesotten/sich vonvndenauffdamit gebahet/MctdmfichniAfftern/vnd bnngt den verhärten stülgang. 5

Eusserllch.

(AsJE Iungfrawen zielen dise Sommer blümen inn den Garten/dae sie SchGl^A^vnvKrentz darauß machen.

Bon Konlen Tosen. Lap.cc.

ER ich mcin tag cm mal bcy dci» gclchttm viidalll»

Peone gewesen/ wolt ich von dkser semer Rosen gewtlsergeschübtli/wirwöllenaberein versuch thün. Inn Teutschen banden wMn

kaum schöner lieblicher Rosen/mitwurtzclen/stcngelcn/kM/W

senvnndkörnern/als eben die Edele Rosen/die deralt pconciWden soll haben / gedachter Rosen wachsen im Westmch M^

^ ^ ^ schlecht /einander so gleich /das nitvilvnderscheid daran zühM/

man nemejhz dann sonderlich acht / aber beide Rosen gewinnen einerley knöpWMge wurtzeln/vil an einander als Eychelen/ vnd jhe älter die stock werden jhe mch kMritKineken diewurtzelcn gewinnen/ dann Jarlichs stossen die alten wurtzein ncbcnjhiMjwge Augen vnnd knöpff/die bnngen auch jh:c Dolden/also das die alte wurkel^icM^nimbt/vndmeh:knöpffgewinnct/ wa sie vnuerschtt bleibt. Gegen dem FuMMdie knöpffechte angehencktewurtzeln / ein ^gliche )h?e besondere schöne rohtcn vModer Dolden Darnach nn Apnllen thun sich die selben Dolden aujf/werbcn Igel so vlljar die wurtzel alt ist/ cm jeglicher Elen hoch/ die braunrote blettcr/ so/rjlM^ ,scheinen/ferbcn sich dan jhe meh: nntgrüner farb/biß dz sie gar äschenfarbgnm wcrru

blettersemd zerspalte beynahewie dziungBaunmußlaub /alsDwscsagt/mcmöpc ^

ens aber so seinddee bletter der Chnstwurkel kraut am ähnlichsten/auMw HW'ftengel komm schöne runde knöpff/als die gäle kleine Pfirsing/ die thün slcb "'

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Meycn/vndwerden schönen rohtenRosen/etlicheemer ^

gäicm haar oder zastln grzicrct/glc»ch mc die rohtt» Rostn an dcn von .>