Voll der kmttter Vnderschcid/
rtwannclc!!bsch/abc.-so!cnqcrd!cstcnqclcinwerdcn/io kleiner blümlcmstctt-iM/sM,jctzgcseiM dlümcn findet manmn den Walden vnnd rotböschen/haben alle lanMM,braune Magjamen köpfflcm/vol! salnens.
Von den??amen.
?)7ütw;llen/
Hocbmüt/
sonder )^egc-!cin.
Schwach Htry.Febres.
Hauytwehe.Ohnmacht.
Stein.Experiment.
Ohnmacht/Hertz-Zittern/Gifftigebi^ der Schlange/vnd Lobender^uiid/Würm/Geburt treiben.Azunckenheit.Schwindel / Fal-lend sucht.Arampff/SchlagFittern/ Schlaff-sncht.
Gesicht schoipf,fen/ Fanwehe.Wnnden / Schi-fer vnd Bein innWunden aufzie-hen/Hauptwehe.Hunds vnndSchlangen biß/Mein.
nct/ich will sie floreo Garyophyllomm heissen/vnd dise schöneblüme für lnichK-cissos dcr Teutschen behalten.
Das ander geschlecht mit den zinnelechten gcsiderten blettlein/nennetman anMmorten Mutwillen vnd Hochmut / zu Latein Superbam.
Die gantz: ohtcn wilden G.'aßbZümlein nennet man vmb dergestallkwillcn/nOBgelein b!tttt»en/Icld Nagclein/Hevdenblümlcin.
DicApotcckcrvndjregelchttenimbüch'lumine/nennen MaßblümenHerbMunicam/sodoch dcr selbig nam züuo: von ihnen sclbs dem Ehrenb:eiß geben ist / also sMsieselbs vnder einander inn Worten vnd bekandtnuß nicht bestendig jhzer lehtt.
Von der Krafft vnd Würckung.
JE liebe G^aßblümen seind der Reichen ^cutkurtzweil/nitaMn an d'gcMtWsonder auch am geruch lteblich/inn vil wege nützlich zu tauchen/ semdcmcmOmassigen temperatur.
Hnnerlich.
/^Ttiche machen Construa Zucker auß dtftn Edelen blümen/gleich wie von W/-Ochsenzungen vnnd Violen/ist ein anm ütiger Juckcr/vast kreffttg züm schtvch»Hertzen/ sonderlich inn den Hitzigen Febern
Andere machen Eßig auß den rohten G^aßblümen/den brauchet man in icibvnMieusscrlich wie den Eßig von den rohte Rosen/bekompt wol dem schmertzlichen Haupt/Wan gcrochen/vndandieschlastgestrichen/istauchgütfür^hnmacht.
Die wilde Nagelem od' Graßblümlem auffdcr Heyden/b?cnnet man wie WMgeben ein Edel köstlich wasser für den Stein/jederwelken(so der pzesten vochandc)!jMiijlöffcl voll gcdmncke/vnd ist ein besond' e/periment. Seind vo naturwarmer dan dteM.
Nagel oder G.'aßblümenzü puluergestossen/eittesquintteinö schwer memmmckwein/wa kein Keber oder hitz fürhanden/od' Rosen vnd -Ochsenzungen wasser/dcWchitauch tttit G:anate/oderCitronsaffteingenomcn/seind gutwidAnmacht ui hMM.
Nagclblümlcin innwelsscmWeln ged:uncken/ heilet alle gtfftige stich vnnd BißöckSchlangen vnd tobenden Hunden/treiben Bauchwürm vnd diegeburtauß.Die blümcn aepuluertvnd frü gedmneken/bewaren für der dzunckenheit.
Nagel oder Graßblümen mit souil Bethonien in Pein eingenomen HderMmRoßmarin/Salbey/vnd ein quintle Nagel blümen in Wein gesotten/ eingenomcn/D
nützlich/wider den Schwindel/Iallende sucht/Krainpff/Schlag/Zittern/vnnpSchich
sucht» 5
», Susscckch.
^^age! blümen sajfc inn die äugen gelassen schaffet das gesteht. So stemn iv<Ose-
^ k sotten werden/vnd sollichs im mund warm gehalten/lindert den Aan schmeMNagelblumen frisch zerstossen/ in die Hauptwunden qethan /kenjftigc Mscy ^tzen/d!ingcn diewupdenzüsamen/ztehen auch Schiffer vnd Bein auß-
Das kraut gesotten inn Wasser auff die Schlaffadern gestrichen/ benitffHauptwehe.
-Oly von Nagelblümlein/ist wider Hunds vnd Schlangen biß/Wen. t ^