Druckschrift 
Kreütterbuch,|| Darin vnderscheidt, Nam=||men vnd Würckung der Kreütter, Stau=||den/ Hecken vñ Beumen/ Sampt jhren Fr#[ue]chten/ so inn Teutschen || Landen wachsen ... || Jtem von den vier Elementen/ zamen vnd wilden Thieren ... || Auch wie alle Speiß vnnd Dranck/ Gesunden || vnd Krancken/ dargereicht werden sollen.|| Alles durch H. Hieronymum Bock ... || beschriben.|| Jetzund zům Andern mal ... || gebessert vnd gemehret ... Durch den Hoch=||gelehrten MELCHIOREM SEBIZIVM Silesium, Der Artzney Doctorn/|| vnd Ordinarium der Statt Straßburg.|| Sampt drey n#[ue]tzlichen Registern.||
Entstehung
Seite
201v
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/7s«,

Amder prestm.Bauchschmcrtzem

Schwerende

L.ungen.

Bmst.

Gew tranckheittm Halft.

Schwerer achem.

Von der kreutter Vnderscheld/

bollcn oder verschlossenen köpfflcm ^«,.

tig würt/ reissen dlebollmauff/aledMs'umandz klein Goldfarbsamlem ncbcn.«-gesetzt/ kleiner dastdersammvondttgM,wurtz/ diewurtzelist zaseeht/ kurtz, nnW,.hörlcin/ blüet den gantzen Sommer.

Das wild Frelffam acht man fürcinwkraut/ mn den Gatten vnd Früchten Hm,ist dem ;ame gleich/außgenommendieblWlein seind kleiner/von färben we,ß vndgäl/ ct-liche blaw vnnd gal/ besamet sich wie vjDgeschlecht.

Von den Namen.

tt^IEmich dunckt/ so werdend die^^Vwlen sein / welche CotumeljaSal-zanas nennet. Plinuslib.xykMnennet ettliche Violen Tustulanae Mari-nas / Flammeas / das versteheich alleemdlser D?eyfaltigen blümen.ÄeßglelchMnamen phlogion vnd Phlox/ also das Mgion dlc zam / vnnd Phlox die wild Attchl-tigkcit scy.Wan nün einer diseVwlam auchIouis storem / Jouis flammam (Griechisch«Diosanthos ) nennet/ mit dem woltichnchstreikten/weltters wolt ich disebtümmMdas Icsemin Scrapionw lassen scm chclxxvj von welcher blümen Diosco libj,Glrvnj.ein Salbe lehret machen/genandt^Mtni. Vnsere Meyster nennen dise bli^iHerkam Trinitatis vnd Jaceam/sott wol Iasmc gemeint werden/etlichenennmeVio-len Albeset. Ändere wöllen Margen Rößlein Jouis flo:em/vnd die IndianischeWlein/ flammeamViolam deutten/ aujfGeiechlsch vnd cp/o^s^pasgeMmnitvbel/am Rheinstrom nennet man solche blümen Vnnütz so:g.

Von der Krafft vnd Würckung.

^^ReissamkrautvndstineViolcnseindmittelmassiget' qualitet/mögen nÄchaiim^eib dann ausserhalb genommen werden-

Znncrlich. ^ .

^eiffamwKnerfvu gulfcil» Mlgen Klndern/wannslehißigsclub/^nnd^Mkranck werden/den soll man jederwellen von disem gesandten wajserZü dnncreii z -'ben/istjetzundimb?auchbeydenWelbem. .

Das geb:andt wajser soll der schwerenden Zungen güt sein / vnnd die B.'Uji räumstähts gedmncken vnd den Wem darmit gemischt . - ^

Freissam kraut lsi güt den Schwemm/wan sie mit dem hitzigen Halß gejchwagina beladen seind.

Welcher voll ist vmb die Bmst/ vn den Athem schwerlich zeucht/dersiedc^e,»Bkraut in Honig wasser/oder süssem wein/vnd dnncke fru daruon/jM würtW/vY?anckremigetdixB:ust/zähenkoder/schleimvndEyter. -t