Melissadasrecht.
Held Scharlach.
Seichen/siechen/Husten / Leber/Miltz/ Mütter.
Gisst/ Schlangen
stich.
Alar Augen/Wärm rödten.
Von der kmttter Vndcrscötld/
Nochelis / Nophris /Gnothera/ Asphos/ Irionis sanguis / Apmum/Medaka/Her-ba Vlceraria/ Canthurlnum. Aber den welken Andozn nennt er cap.c^ilb.llj. P:a-slon/ Euuatonon/ Phollop^ares/Tripedilon/ Camelopedwn/ ^abeo/Asterion / Astero-pe/Atyrbersia/Sanguw Taun/Aphed?on/Ho:i Gonos/Hon Genztura/Manublum/
Wlcwo! dlß wöttlem dem kraut Dosten(den-Diose.lib iij eap M. ^ragonganum nen-net) auch zuleget/ vnd Eupatomnn der ^)dermeng Diosc.lib.ittj eap ^ix.
/ Nicander schreibt innTheriacis/ Manubium werd bey den Hirtennennt/dao etliche Mclittänam/vmb der Bynen willen deuten. Dise wott verstehe ichvon derBnisaugen Mssel / welche ohn zweiffel die rechte Melissa/oder Honigs blümensein werden/vnd nit das gemein Melissa.
Apuleius lnn seinem Kreutterbüch cap.xlv.thüt darzu vnd spnchk / die Egypter nen-nen denAndom Astcriopen/etlich Mclttlänam/Mch Messlttam- Serapwn nennt denweißen Andom cap.cclMv.Maruam jantusam.
Den dntten Ando:n nenilen dle Teutschen FcldScharlach/odcr Feld Andom/lsteinAwickdom.^atkni Gallitricum Agresie/odcr Pzasium eampestrc. Älsen wolncchendenAndorn halt ich für das Staehys mn Dtosco.lib nj.cap. c,rj.
Den vierdten nenet man Wasser Andom/ WelherAndoni/MarmbiumPalustre/oder Sentus innAuicenna.
Von der Krafft vnd Würckung.
^eich wie die Nesseln/also erwermen/zerthcilen/vnd truckene auch die Andom kreuk-^^ter. Es würt aber der weiß Andom bey vns am höchsten gelobt/ nicht allein seiner
Würckung/sond'auch semes süssen geruchs halber/wclcher für andere AndomauchInnerlich gebraucht wärt-
Innerlich.
Better von weissem Andom inn Wein oder wasser gesotten/damn vcrschaumptm
. Eröff-i'ge
burt. Reiniget die Mütter / fozdert die Blumen Menjes/ fürnemlieh wann diß kraut mttIride/ das ist/mit Vlolwurtz/gesottett ist worden.
Der safft von den Andom lst mn gleicher Würckung jedes mal iij löffel voll einge-nommen/nach eines jeden vermögen vnd gefallen
Der saffc ist auch gut allen denen so gifft gessen/vn von Schlangen gebissen werden/fürnemlich dersafft von weisscm Andorn derauffden hohen Feldern wechßc.
Weitter macht dlser Safft klar Augen / tödtet die Wurm lm^elb/ vnnd inn dm^>hren.
Eälsucht.
Ein köstlicher Dranck wider die Galsucht / so von verstopffung jren vrspumg hat.Nimbweissen Andorn iiij loht/die wurtzel von ^)chscnzung/A!andt/ -Odermenkg/ jedescm halb quintlin/Rhabarbarum grob zerschnitten ein quintlin/ Daradeiß holt? anderthalbquintlm/ thü guten weissen Wein darüber/ so aber ein Ieber vorhanden were / nnnb Reinwasser iij pfundt/siede das dmte theil ein/ seyhe es durch/dnicks nicht auß / dauen nimballe morgen ein zimlichen Becher voll/ thü darein ein halb loht fein Jucker/vnnddnnckswarm/vier stund voz dem essen.
Nimb Fenchel vnd Dill/ jedes gleich vil/thü das dntte theil Andorn darzü/seuds mitFürdenchüsien. Wein/seyhees durch vndtrincks/istgüt für den Husten.
Darmgrimmen. Für colicam siede Andorn mit Wein/vnd thu Honig darzü/ laß es kalt werden vnnddrinckö/eshilffk.
Andorn mit Süßholtz / Fenehelsamcn vnnd Wcin ein dritten theil eingesot^ten / durch geschlagen / mtt Zucker süß gemacht / soll zü obgemeltem Presten auch gutsein.
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