Der Samen weehßt zwischen den bletkem an den stengeln/ mn außgespzciten zäse-ten/vnd so der Samen nach dem erzeitig ist/im Herb st /au ßgeriben würt /erschcint er weiß ^farbig/dem Hirssen etlicher Massen ahnlich / aber kleiner Man darff sie nit pflantzen/ die-» Mweil sie selbers gern wachsen/vnnd vbel züuerttlgen seind.
Die dntt gemein Nessel »st inn der substantz vil kleiner/ wechßt selten dreyer spannmhoch/der stengel ist rund/die wurtzel kury/die bletter schmäler/der same aber grösser. Ist em
men erjüngen/ein plage inn allen Krautgarten. ' " " ' " ' WUHiiSie ftsmhde pnd schönste?iessel/dle;st mit bltttern/stengel vnd samen/der fetz gemb ^
ttnLy--
Von derkrentter Vnderscheld/ ^
meincst/ vnd verächtlichst Gewechß/em fthadevndhmdcrnuß(sagt plinms) alter Gar, ^tcn Kreuktcr/ sonst haben die Nestelen jh:en räum vnd platz hinder den Jeunen / an altemgcmew5/vnd andern vngebawtenörtern.
Zwo gcmelte Nesseln wachsen etwan d:ey Elen hoch/ fre wurßetn werden auch lang/B:emm,dflechten vnd kriechen hin vnd her durch einander in der Erden/seind gal von färben. Gege
dem ^.entzen stossen sie järlichs newe dolden/darauß wachsen etwan von einer wurtzcl fünjf ^oder sechß/etwan auch mehr/etwan weniger/gany rauhe/harechke/viereckete stengel/einstheils mit rotbraunen rauhen blettern.Die ander mit schwartz grüne blettern bekleidet/wel- Qehe seind zü rings vmb gleich einer Segen zerkerfft/B;ennen beyde sampt fasi vbel»
Sittr Aesscl.
RbmsschNM.