Druckschrift 
Kreütterbuch,|| Darin vnderscheidt, Nam=||men vnd Würckung der Kreütter, Stau=||den/ Hecken vñ Beumen/ Sampt jhren Fr#[ue]chten/ so inn Teutschen || Landen wachsen ... || Jtem von den vier Elementen/ zamen vnd wilden Thieren ... || Auch wie alle Speiß vnnd Dranck/ Gesunden || vnd Krancken/ dargereicht werden sollen.|| Alles durch H. Hieronymum Bock ... || beschriben.|| Jetzund zům Andern mal ... || gebessert vnd gemehret ... Durch den Hoch=||gelehrten MELCHIOREM SEBIZIVM Silesium, Der Artzney Doctorn/|| vnd Ordinarium der Statt Straßburg.|| Sampt drey n#[ue]tzlichen Registern.||
Entstehung
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Vomd.

AlttV kl! dann ein altvnd löblich herkommm/darzü >c vnd allweg«: gtwonlichgewesen/das gelehrte ^eut jhre SchZifften vnd Arbeit/inn schütz vnd schirm / sollicher Pa-tronen stellen/welche nicht allein den gelehrten Leuten/Güten vnnd Freyen Künsten / wolgewogen vnd geneigi/sonder auch selber geübt/gelehrt / vnnd für andern erfahrenDerbal-t n hab ich nicht allein/solche meine geringe arbeit/sondern auch den jetzt auffs mw außge-

hfnd«'nvnsernAuchoeem/vilervrsachhalbcn/E.G.züDedicicrcn/bcymirbcschlossm .Es

^abcn mich aber inn sonderhnt darzü bewegt/die manigfaltigen Gütthaten vnd Befürde-rungen / welche ich inn der allhieigen Herzlichen vnnd Weitberümpten Sehülen (derendann E. G- Vorstehern vnnd Scholarchen/für andern/verozdnet) inn welcher ich fürettllchen jaren meine Artes studiert/vnnd meine prmcipia mecjicin^, vnder dem Hochge-lehrten vnnd Fürtrejfenlichen philosopho vNd^eclicvO« I^lieron^mo seligergcdächtnuß/angefangen / vonmeinen lieben die noch züm theil beim le-ben/die an dern aber mit Tod^wgangen / empfangen habe / Deren ich auch danekbarlich/von sollt eher gütthat wegen/meinem eussersten vermögen nach /gantz willig )ü dienen/vr-

büttig.

Aüm anderen/so bewegt mich auch/der besondere Gunst/ güter geneigter Wlll vnndGemüt / jo C' G nicht allein gegen den gemeinen Studijs/ sonderauch allen den jheni-s^eu/so etwas löbltche studiert/erfahren vnd gesehen/haben- Welches dann von memglichhöchlich gelobt vnd gcrhümct würt.

Al,ß obermelten vrsachen allen/bin auch ich der Hoffnung vnd desvertrawens/EG-werden dise meine gcrmge arbeit/sam pt disem mnnem Authoze/auß blonderer liebe / so sie der herzlichen Kunst der Artzney haben / inn jhren Schutz vnd Schirm gern auffvnndannemmen / dabey das 5m ckum ^ecilcinx mit allem fleiß vnd ernst, fürhin / wie bißherot-uch beschehen/helffen befürderen/vnd nicht gestatten/ das dise herzliche vnnd edele Kunst/also ,"ner!lch/von offtgemelten liederlichen vnd Vnnützen beuten/zerzijsen vii geschendetwerde. Sonder so vil müglieh/das alle vnozdnung abgestellet vnd verbessert / dadurch daikviler Menschen Heyl vnnd Wolfahrt geschafft/ der gemein Nutz höchlich befürdert/vnndE. G eln ewigs lob erlangen werden.

Will also hiemit E G. inn den Schutz vnd Schirm T T des Allmechtigenalle zeit trewtlchen vnnd dienstlichen befelhen/der selbe wolle auch E« G. innstehtervnndlangwirigergesundtheit/gnädiglich erhalten/vnnd bewahren. Datum Straßk ^rg/ den14 Augustz 1577.

-e. G.

Gehvtfamer »vd Vtensiw.