Bosmina.244Krieger. Stahl rasselt und schimmert an Stahl.Durch die Scenen schreitet grimmig der Tod,und wittert Wunden und Röcheln der Helden.Ehrwürdige Gestalten verflossener Zeiten hangenaus ihren Wolken, die Thaten ihrer Söhne zuschauen. Speere zischen durch die störrische Luft.Gebrochene Panzer gleissen am Feld'. Ueber derHeyde dehnt sich der Sterbenden Aechzen. Mor-vens Wälder und Felsen erschallen. Weit fleußtder Tapfern Blut. Unter meiner Rechte siel Cor-math, mein Speer versenkt in sein Herz, schüt-terte in seiner Brust. Sein Helm stürzte zu Bo-den. Ich sah, und beweinte den edlen Jüngling.Er war dein Freund, o Bosmina! er stimmtereitzende Lieder, sanfte Musick floß von seinerZung'. Oft hoben wir unsre Stimmen zusammen,Selmas weißhändigte Töchter zu loben. Aberimmer sang er am liebsten von dir. Ach! erfiel in seiner Jugend, er fiel unbekannt durch dieHand seines Freunds. Seinen Fall zu rächen,rückte Corloch voran, er kannt' mich, und wandtsich hinweg. Wir stürzten in die Mitte desKriegs. Gaul mähte Reihen der Feinde, wieeine Flamme im Sommer durch die Heyde derBerge sich reißt. Malcarglos verheerte Mor-ven. Von Flügel zu Flügel wütete die Schlacht.Fingal wirbelte seine Klinge, und hob seineschreckliche Stimme. Freud schimmerte im Ant-litz' der Führer, sie kannten die Zeichen des Kö-nigs. Schrecken erfüllte die Seelen der Feinde.Fingal rollte ihre Reihen vor sich. Sie sielengebrochen unter seinem Stahl', schreckbar warendie Blitze seines Speers. Zerstörung lief vor sei-nen Schritten. Krieger erlagen oder flohn. Mal-car-
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