242Bosmina.Schild, aber der behutsame Krieger sich beugendvermied eine Weile den Tod. Plötzlich blitztenihre Klingen zum Himmel, über ihre Häupterslogen schreckbare Kreise von Licht. Lunos Schwertstieg herab, spaltete Duthlamors Schild, undhieb zu Boden seinen Arm. Von der Wund rau-schen Ströme von Blut. Der Krieger stürzt aufseinen Schild. Schatten des Tods bedeckten seineAugen. Seine rasselnden Waffen erschallen. Gorm-ins Ufer hörte seinen Fall. Mitleid rührte dieSeele von Fingal, er befahl Ullin sein Grab-mal zu heben, und das Lied des Friedens zu tö-nen. — Verworren und schweigend zogen Duth-lamors Krieger hinweg. Sie haßten die blutigenGedanken ihres Königs, aber betraurten seinenFall; denn oft hat er sie zum Treffen geführt,oft mit ihnen die Gefahren des Krieges getheilt.Fingal befahl das Mahl zu verbreiten.Die Freude der Muscheln goß sich herum; aberdüstre Wehmuth saß an der Stirn des Gebieters.Sorgen füllten seine männliche Seele. SeineGedanken rollten nach Morven. Kein Bard er-götzt uns mit Liedern. Wir waren mit Jammerbeladen. Schweigen herrschte umher. Endlichhob Fingal seine traurige Stimme: "Ossianspann meine Segel. Der Feind wütet in Mor-ven.“ Wir ſtürzten zum Ufer. Wir ſpanntenunsre weissen Segel zum Winde, und durchpflüg-ten die schäumende Tiefe. Düster und laut inihren brausenden Wirbeln flogen Nachtgeister vor-bey. Winselnde Stimmen warden vernommen.Röthlichte Sterne funkelten schreckbar durch ge-brochene Wolken, Grüne Luftbilder des Todsflo-
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