Bosmina.231schäumenden Bogen zum Ufer. Durch die Schat-ten blitzen feurige Dämpfe. Gebrochene Seufzerdes Tods börsten aus den Wolken der Nacht.Fingal ward traurig. Gedanken verflossener Jahrestiegen in seiner Seele. Unglücks=Ahndungen über-schatten sein Gemüth; aber Schlaf schloß endlichdie Augen des Königs.Da war's, daß Clatho zu den Träu-men des Gebieters herabstieg. Ihr Antlitz warblaß, wie der Mond, wenn düstre Wolken seinenschweigenden Schimmer bestürmen; und derWandrer die Abwesenheit seiner Strahlen betraurt.Ihre Kleider waren vom grauen Nebel der Wüste.Zähren fielen von ihren erloschenen Angen. Oftſteigt der verworrne Seufzer ihrer Bruſt. End-lich brach in traurigen Tönen ihre schwache win-ſelnde Stimme heraus. * Unglücklicher Fingal!deine Jahre sind zum Jammer bestimmt. Immermuß Stahl deine Rechte belasten, immer Unglückdeinen Stamm überfallen. Deine Hallen die Zu-flucht der Fremden, sind entehrt. In Morvenwüthet der düstre Malcarglos. Das Blut dei-nes Volks trieft an seinem Schwert'. Auf, Fin-gal auf, fleuch zur Hülfe Bosminas!Sie schied in ihrem Wirbel; wie diescheidende Sonne, wenn sie ihr Antlitz in denwestlichen Fluthen verbirgt, aber noch einige trö-stende Strahlen hinterläst. Zingal fuhr plötzlichin Waffen empor. Er griff seine bäumende Lanze.Die reitzende halb sichtbare Bildung erschien nochseinem Gesicht‘; noch erschallten in seinem Ohredie traurigen Töne. Die Augen meines Vaterswo
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten