237Ein Gedicht.es giebt noch Trost in deiner Stimme; das Liedder Wehmuth ist reitzend. "Es war in den Ta-gen meiner Jugend, und ich ſegelte mit Fingalnach Gorm-in, zur stürmischen Insel Duthla-mors, des Feindes der Fremden. Fünf hundertJünglinge folgten dem Helden; freudig durchpflüg-ten wir die schäumenden Wogen. Die Windefüllten unsre weissen Segel. Die felsigten Hügeldes stürmischen Gorm in erschienen. Wir stürztenin Clubars Bay. Fingal sprang zum Ufer inseiner Kraft. Sein Speer stützte den Held. Seinerasselnden Waffen erschallten. Seine Helden gos-sen sich längs dem Gestad'. Wir deckten unsreGlieder mit Stahl'. Hoch an den Hügeln er-schien Duthlamors düstres Heer. Der Führerwar unter ihnen, wie der Hirsch, in der Mitteder Heerde. Stattlich schritt der Gebieter, aberseine Stirn war finster und unhold. SchwarzerZorn flammte von seinen Augen. Der Tod derFremden loderte in ſeinem Herz'. Von ſeinerZunge stürzten ſtammelnd die Worte ſeiner Wuth.Ist dies der mächtige Fingal,“ sprach er,Morvens weit berühmter Gebieter? kömmter seinen Fergus zu rächen? laß ihn kommen!ich verlange mein Schwert in seinem Blute zufärben, die Geyer mit seinem Leichnam zu wei-den. So sprach der stolze Gebieter, da düstreSchatten der Nacht vom Weste sich gossen, undbeyde Heere in Schatten verhüllten.Fingal ruhte am Ufer. Ein Fels stützteſein Haupt. Seine Helden lagen um ihn. Durchseinen Bart stürzen pfeiffende Lüfte. Rauhe Wind-stösse brüllen über das Meer, und treiben dieschäu-
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