226Berrathon.über sein Antlitz gespreitet. Meine börstendeThränen fließen herab. Ueber die Unglücklichenerhob sich ein Grab. Man vernahm mein trau-riges Lieb. "Ruht ihr unglücklichen Kinder derJugend! ruht beym Brausen des moosigten Stroms!auf der Jagd werden die Mädchen euer Grab-mahl erblicken, und ihre thränenden Augen weg-kehren. Euer Ruhm wird leben im Lied. Zu eu-rem Lob wird die Stimme der Harfe vernommen.Selmas Töchter sollen sie hören, euer Ruhmsoll herrschen in andern Ländern. Ruht ihr Kin-der der Jugend, beym Brausen des moosigtenStroms.Wir blieben zwey Tage auf der Küste.Es versammleten sich die Helden Berrathons.Wir führten Larthmorn zu seinen Hallen. DieFreude der Muscheln gießt sich herum. Großwar die Freude des Greisen. Er beschaute dieWaffen seiner Väter, die Waffen, die er in sei-ner Halle verließ, da sich der Stolz Uthals er-hob. Wir waren vor Carthmor berühmt, ersegnete die Führer von Morven. Er wuste nicht,daß sein Sohn, Uthals stattliche Stärke erlag!sie sagten, er wär zu den Wäldern, mit Thrä-nen der Wehmuth gezogen. Sie ſagtens, eraber lag schweigend auf Rothmas Heyde imGrab.Wir spannten beym Brüllen des Nord-winds am vierten Tag unsre Segel. Larthmonkam zu der Küste. Seine Barden tönten Ge-sänge. Die Freude des Königs war groß; erschaute gegen Rothmas düstre Heyde. Er sahdar
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