Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
222
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222Berrathon.mer unter dem pfeiffenden Baum. In der HalleTorthomas genoß man das Mahl. Mein Vatererfreute sich in meiner Stimme. Die Jünglingesahen mich in den Tritten meiner Reitze. Siesegneten die schwarzlockigte Nina=thoma. Dannkamst du o Uthal! wie die Sonne des Himmels!die Seele der Mädchen sind deine, o Sohn desgroßmüthigen Larthmor. Aber warum ließt dumich allein, in der Mitte der brüllenden Wo-gen? war meine Seele verfinstert mit deinemTod? hob meine weisse Hand das Schwert?warum hast du mich dann allein, o König deshohen Finthormo (*) verlassen!Aus meinen Augen börsteten Thränen,da ich die Stimme des Mädchen vernahm. Ichstand in meinen Wassen vor ihr. Ich sprachWorte des Friedens! “Liebliche Wohnerin derHöhle, welcher Seufzer herrscht in deiner Brust.Soll Ossian sein Schwert, in deiner Gegenwart,den Tod deiner Feinde aufheben? Tochter Tor-thomas steig auf. Ich hab die Worte deinesJammers vernommen. Um dich ist MorvensGeschlecht, das nie Schwache bedrang. Kommzu unserm schwarzbusigten Schiff! du, glänzen-der als der scheidende Mond! Unser Lauf zieltzum felsigten Berrathon, zu den erschallendenMauern Finthormos. "Sie kam in ihrer Schön-heit heran, sie kam mit all ihren lieblichen Schrit-ten. In ihrem Gesicht schimmert schweigendeFreu-(*) Finthormo, der Palast von Uthal. Die Namen die-ser Episode sin) von keinem Celtischen Ursprung.