210 Conlath und Cuthong.den Bogen. Wie Schnee auf Cromla schien ihrweisser Arm hinter ihr. Jägerin der oͤden Insel,komm zu meiner Seele, sagte ich! aber in Thrä-nen verzehrt sie ihre Zeit, sie gedenkt des edlenConlath. Wo kann ich deinen Frieden finden,Cuthona du liebliches Mädchen!Cuthona (*).Eine entfernte Klippe neigt sich über dasMeer, mit veralteten Bäumen und moosigten Fel-sen. Wogen umrollen ihren Fuß. An seinerSeite ist die Wohnung der Rehe. Das Volknennt sie Mora. Dort steigen die Thürne meinesLiebsten. Dort schaut Conlath über das Meernach seinem einzigen Liebsten. Die Töchter derJagd kehrten zurück, er sah ihre niedergeschlage-nen Augen. "Wo ist die Tochter von Runar,aber sie antworteten nicht. Mein Friede wohntauf Mora, o Sohn des entfernten Lands!Toscar.Cuthona soll zu ihrem Frieden zurück-kehren: zu den Thürnen des edlen Conlath. Er(*) Cuthona, der traurige Schall der Wellen, einpoetischer Name, der ihr gegeben wurde wegen ihremTraurn bey dem Rauschen der Wellen. Ihr Name istin der Tradition Gorm=huil, d. i. blauangigtesMädchen.
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