Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
151
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151Sechstes Buch.Heer. Itzt war er zu der moosigten Höhle ge-kommen, wo Fillan in Finsterniß lag'. EinBaum neigte sich über den Strom, der üͤberden Felsen herglänzte. Dort schimmerte zumMond, der gebrochene Schild von Clathos Er-zeugtem. Und neben ihm am Graß', lag derrauhfüßigte Bran. (*) Er mißte Moras Ge-bie-(*) Ich erinnere mich eines alten Gedichts, worinn eineErzehlung dieser Gattung glücklich eingeführt wird.In einem der Anfälle der Dänen, wurde Ullin Clun-du, ein vornehmer Führer, der westlichen Küstevon Schottland, in einem Scharmützel durch einestreifende Parthey des Feindes, welche ohnweit vonseiner Wohnung anlandete, erlegt. Das wenige Ge-folg, das ihn begleitete, wurde auch getödtet. UllinClundus junge Gattin, die von seinem Tod' nichtsvernommen hatte, und welche das Schlimmste wegenseinem langen Ausbleiben fürchtete, berief die übri-gen seiner Zunft, um ihn längs dem Ufer zu suchen.Sie fanden ihn nicht, und die schöne Wittib war un-tröstlich. Endlich ward er durch seinen Hund, dereinige Tage bey dem Körper neben einem Felsen geblie-ben, entdeckt. Die Stanze, die den Hund betriftK 4der