Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
152
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152Temora.bieter, und suchte ihn in dem Wind'. Er meinte,es schlief der blauaugigte Jäger. Er lag aufseinem Schild'. Kein Hauch flog über der Heyde,dem springenden Bran unbekannt.Cathmor sah den weißbrüstigen Hund.Er sah den gebrochenen Schild. Auf seine Seelerollt Finsterniß wieder: er dacht' aus Vergehendes Volks. Sie kommen wie ein Strom; rol-len hinweg; drauf folgt ein ander Geschlecht.Aber einige zeichnen im Vorbeygehen, die Fel-der mit ihren mächtigen Namen. Ihnen ist,durch dunkelbraune Jahre die Heyde. Einigeblauender Duchos, oder Schwarzfuß genannt war, istmahlerisch."Duchos mit düstrer Seite! du Fuß desWinds! dein Sitz am Felsen ist kalt. Er sieht dasReh, es spitzt sich sein Ohr: und halb springt erhinweg. Er schaut umher: aber Ullin schläft:noch senkt er nieder sein Haupt. Die Winde rau-schen vorbey, der düstre Duchos vermeint, dortsey die Stimme von Ullin. Aber er sieht ihnnoch schweigend in der Mitte der wallenden Heydegelegt. Duchos mit düstrer Seite, dich wirdseine Stimme nicht mehr über die Heyde versen-den: