Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
150
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150Temora.unter meinem Volk', vom Feld' zurückkehren.Fiel das jungspringende Rehe, das auf seinen Hü-geln so erhaben gewesen? er fiel, denn ihr schweigt.Der Schild des Kriegs ist in der Mitte gespal-ten. Neben Fingal sey seine Rüstung, und dieKlinge des dunkelbraunen Luno. Ich bin aufmeinen Hügeln erweckt, mit dem Morgen steigich zum Kriege herab.Hoch auf Cormuls Felsen, flammt eineEiche im Wind'. Die grauen Säume des Nebels,sind rundum gerollt. Dahin schritt im Zorn' derKönig. Allzeit lag er fern vom Heere, wann dieSchlacht in seiner Seele entflammte. Hoch hiengauf zween Lanzen sein Schild, das funkleudeZeichen des Tods. Der Schild, worauf er beyder Nacht, gewohnt war zu schlagen, eh er zumKriege sich stürzte. Dann wusten seine Krieger,daß der König sie ins Treffen zu führen gesinntwar. Denn nie vernahm man den Klang diesesSchilds, eh' Fingals Zorn sich hob. Ungleichwaren seine Schritte an der Höhe, wie er imStrahle der Eiche erglänzte. Er war schreckbarwie die Bildung des Nachtgeists, wann er aufseinen Hügeln, seine wilden Geberden, mit Ne-bel bekleidet, und stürzend voran auf dem brau-senden Meer', den Wagen der Winde besteigt.Das Meer des Kriegs von Erin, ist auchvom Sturm' nicht ruhig! sie schimmerten unterdem Mond', und rollten dumpfsummsend überdas Feld. Cinsam auf der Heyde sind Cath-mors Schritte vor ihnen; vorwärts hängt ermit all seinen Waffen, auf Morvens fliegendesHeer.