Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
142
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Temora.142schreckbaren Bildung! plötzlich steigen vom FelsenMoi-lenas, die zitternden Schritte Sulmallashinab. Eine Eiche nimmt den Speer aus ihrerHand. Halbgebogen verliert sie die Lanze, aberdann kehrt sie ihre Augen auf den König, vonder Mitte ihrer wandernden Locken. Keinfreundlicher Streit ist vor dir! kein spielenderKampf der Bogen, als wenn die Jünglinge Inis-hunas (*) unter Conmors Aug' herauskämen.Wie der Fels von Runo, der die irrendeWolke im Fliegen erhascht, in versammelter Fin-sterniß, scheint über der strömigten Heyde zuwachsen; so scheint der Führer von Atha zusteigen, wie sich um ihn seine Krieger versamm-len. Wie verschiedene Winde über dem Meerheraussliegen, jeder hinter seiner dunkelblauenWelle; so giessen die Worte von Cathmor, aufjeglicher Seite, seine Krieger hinaus. Auchschweigt Fillan nicht auf seinem Hügel, er mengtseine Worte mit dem Klang' seines Schilds.Er scheint ein Adler mit brausenden Flügeln,der den Wind zu seinen Felsen beruft, wenn erdie Ankunft der Rehe, über Luthas (**) schilsig-tem Felde beſchaut.Nun(*) Clu=ba, eine schlänglende Bay. Ein Arm desMeeres von Inishuna in der westlichen Küste, vonSüd=Brittannien.*) Lutha, war der Name eines Thals in Morven,dort