141Sechstes Buch.Fillan. Er muß meinen Zweifel an seinem Eisennicht wissen. Mein Sohn, kein Schatten vonmir, soll auf deiner feurigen Seele sich heben!Er sank hinter seinen Felsen, in Mittedes Klangs von Carrils Gesang. Schimmerndin meiner aufschwellenden Seele, griff ich dieLanze Temoras. (*) Ich sah' längs Moi-lenadas wilde Toben der Schlacht: den tödtlichenKampf in glänzenden Reihen, zerstreut und gebrochen herum. Fillan ist ein feuriger Strahl.von Flügel zu Flügel braust sein zehrender Lauf.Die Reihen des Kriegs schmelzen vor ihm. ImRauch' werden sie von den Feldern gerollt!Nun stürzt Cathmor in der Rüstung derGebieter heran! dunkel wallt der Flügel des Ad-lers, über seinen feurigen Helm. Sorglos sindseine Schritte, als wenn er zur Jagd in Erinausgieng. Er hebt zu Zeiten seine schreckbareStimme. Erin beschämt sammlet sich herum.Ihre Seelen kehren, wie Ströme zurück, sie ver-wundern sich über die Schritte ihrer Furcht.Er stieg, wie der Strahl des Morgens, auf derHeyde, dem Sitze der Geister: der Wandrerschaut mit neigendem Auge, auf das Feld derschreck-(*) Der Speer von Temora war jener, welchen Oscarvon Cormac, dem Sohne Arthos, König von Ire-land geschenkt bekam, und welchen Cairbar im 1.B. zum Vorwand des Streits mit Oscar brauchte.
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