121Fünftes Buch.ihren Hügeln, steigen die erhabenen Gestalten derKönige. Um sie sammlet ihr Volk sich herum,vorwärts sich neigend zu ihren Worten; als wennihre Väter redeten, und von ihren Winden her-abstiegen. Aber sie selber gleichen zween Felsenin der Mitte; jeder mit seinem dunkeln Hauptevon Fichten, wenn man sie in der Einöde, überdem niedrig segelnden Nebel, entdeckt. Hoch aufihrer Stirn' sind Ströme, welche ihren Schaumauf die Windstösse spreiten!Unter Cathmors Stimme stürzt Erinvoran: ähnlich dem Brausen einer Flamme. Weitsteigen sie zum Lubar herunter. Vor ihnen gehtFoldath. Aber Cathmor zieht sich zu seinemHügel zurück, unter seiner beugenden Eiche.Neben dem König' ist der Fall eines Stroms.Er hebt zu Zeiten seine blitzende Lanze. Sie istseinem Volk eine Flamme, in Mitte des Kriegs.Ohnweit von ihm steht Conmors Tochter, sielehnt sich an einen Felsen. Sie hatt' keineFreude am Kampf'. Ihre Seele frolockte nichtim Blut'. Ein Thal (*) spreitet sich grünendhinter dem Hügel, mit seinen drey blaulichtenStrömen. Dort glänzt die Sonn in der Stille.DieH 5(*) In dieses Thal zog sich Sul=malla zurück, währendder letzten und entscheidenden Schlacht zwischen Fin-gal und Cathmor. Es wird im 7. Buch beschrieben,wo es das Thal Lona, und der Sitz eines Druidengenennet wird.
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